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Colin McRae - DiRT 2: Review

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Im Laufe der Tour schaltet man in verschiedensten Gebieten der Welt, unter anderem Marokko, Kroatien, Utah, China und London neue Events frei. Das hängt jedoch ganz vom Fahrer-Level ab. Für jedes Rennen sowie für Missionen, wie zum Beispiel einige Sekunden auf zwei Rädern fahren, gibt es Erfahrungspunkte. Für ein neues Level gibt es aber nicht nur neue Rennen. Der Spieler wird mit Boni überhäuft. Eine fast lächerlich riesige Anzahl an Lackierungen für jeden Wagen, Wackelfiguren für das Armaturenbrett und neue Hupen sind eher kosmetische Feinheiten. Dazu gibt es immer wieder Geld-Boni und seltene Autos.

Steigt das Fahrer-Level, steigt auch der Anspruch. Deshalb sind Events in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt, die man sich freispielen muss. Zu Beginn fährt man normale Events, danach folgen Pro und All-Pro Veranstaltungen. Dazwischen finden die X-Games in Europa, Asien und Amerika statt. Sie bestehen aus drei Rennen und bringen viel Geld und Erfahrungspunkte. Ab dem All-Pro Level könnt ihr Qualifikationsrennen für die World Tour fahren, jede Tour besteht aus mehreren Rennen ihrer Art (beispielsweise drei Rennen Trailblazer).

Die Rennen selbst fahren sich einfach klasse. Jedes Auto gibt dem Spieler ein neues Gefühl. Natürlich wurde Dirt 2 mehr auf Arcade als auf Simulation getrimmt, trotzdem ist es nicht einfach, den Wagen stets auf der Strecke zu behalten. Dennoch: Das Geschwindigkeitsgefühl ist spitze! Wenn man durch die Wüste Marokkos rast und einen perfekten Drift durch die Kurve schafft, um die entscheidenden Sekunden von der Zeit zu kratzen - da wird dem Spieler warm ums Herz. Wir können jedem Hobbyraser nur empfehlen, unbedingt ein Rallye-Event in Malaysia zu fahren, sobald es verfügbar ist. Die engen, unebenen Streckenabschnitte, die durch dichten, matschigen Wald mit vielen Pfützen führen, wechseln sich mit weiten, malerischen Hochgeschwindikeitspassagen ab. Genial!

Das ist ja mal 'ne Aussicht!

Grafisch ist Dirt 2 eine Augenweide. Die vielen Details an den Streckenrändern sind nur die Spitze des grafisch hervorragend in Szene gesetzten Eisbergs. In China und Kroatien bekommt man eindrucksvolle Berge und tiefe Schluchten zu sehen. Malaysia schickt den Fahrer durch dichten Dschungel sowie matschiges und unebenes Terrain. In Marokko wirbelt man den Wüstenstaub auf, während in Utah grosse Schluchten den Spieler zu vorsichtigem Fahren zwingen.

Die Entwickler geizen auch nicht mit den Effekten, die ihre Ego-Engine beherrscht. Die Wagenmodelle sehen spitze aus, hier steck viel liebevolle Arbeit drin. Dieser Eindruck wird durch die hervorragende Simulation von Dreck und Matsch, welche schleichend die Karosserie verschmutzen, verstärkt. Fährt man zusätzlich durch Pfützen, kann man in der Cockpit-Perspektive bewundern, wie das Wasser realitätsnah auf die Windschutzscheibe spritzt und euch die Sicht versperrt. Da müssen erst die Scheibenwischer zu Hilfe kommen, natürlich ganz automatisch. Natürlich sieht alles auf dem PC einen Tick schicker und schärfer aus als auf den Konsolen.

Colin McRae - DiRT 2
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Manuel Wecker am 15 Dez 2009 @ 20:00
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