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Die Siedler 7: Review

  Personal Computer 

Prestige ist alles!

Auch in der Welt der Siedler ist Prestige ein nicht verachtenswerter Faktor zum Sieg. Durch relativ teure Verzierungen, die euer Reich verschönern, erhaltet ihr Prestigepunkte, die Spezialgebäude wie etwa die Kirche oder die Kaserne freischalten. Zwar werbt ihr einfache Söldner in Tavernen an, die richtigen Streitkräfte werden jedoch in der Kaserne ausgebildet. Wer genügend Prestigepunkte gesammelt hat, der bekommt nicht nur neue Gebäudeoptionen, sondern mitunter sogar einen Siegpunkt spendiert. Einige freischaltbare Optionen ermöglichen euch das zusätzliche Optimieren eurer Wirtschaft, was stets das A und O sein sollte. Nur ein funktionierender Warentransfer mit vielen Lagerhäusern ermöglicht das Blühen und Gedeihen eurer Siedlung.

Wer sich besonders anstrengt, der erhält für seine Mühen hin und wieder Belohnungen, die eurem Warenkontor neue Nahrung, Werkzeuge oder gar Goldklumpen gutschreiben. Damit das Spiel bis zum Schluss spannend bleibt, erhalten die Spieler mit weniger Siegpunkten jede halbe Stunde einen nicht verachtenswerten Bonus an Rohstoffen, der möglicherweise eine Wende in der Verteilung der Siegpunkte hervorrufen könnte.

Technik

Schon die Vorschauversion sah wenig überraschend hervorragend aus. Die Entwickler haben ganze Arbeit geleistet und präsentieren uns in Die Siedler 7 eine komplett überarbeitete Engine. Neben allerlei technischem Schnickschnack, unter anderem einem Unschärfefilter, darf der Wuselfaktor natürlich nicht fehlen. Bereits nach wenigen Spielminuten wuseln viele kleine Siedler durch die Strassen eurer Stadt. Symbole zeigen an, welche Waren gerade von einem Lagerhaus zum nächsten transportiert werden. Wer nahe genug heranzoomt, der kann sogar die einzelnen Waren erkennen. Da die meisten Produkte "an der frischen Luft" hergestellt werden, könnt ihr beispielweise dem Bäcker über die Schulter schauen, wie er gerade Mehl zu Brot verwandelt, oder aber den Schäfchen beim Wachsen des Fells zusehen. Auch die Welt mit tiefen Tälern, hohen Gebirgszügen, Wasserfällen und traumhaft grünen Wiesen wirkt hübsch und malerisch zugleich, fast schon ein wenig kitschig. Mit 56 Musikstücken und einer Gesamtspielzeit von 106 Minuten bietet der Titel reichlich Abwechslung für eure Ohren, und auch an der Arbeit der Synchronsprecher gibt es nichts zu bemängeln.

Die Mod-Fähigkeit wird derzeit noch etwas zurückgestellt. Mit dem Kartographen könnt ihr die vorhandenen Skirmishmaps zwar ein wenig bearbeiten - beispielsweise lassen sich in sämtlichen Minen die Art und verfügbare Anzahl an Rohstoffen ändern oder der Handels- sowie Forschungsbaum austauschen -, einen vollwertigen Editor kann dieses Tool allerdings nicht ersetzen.

Die Siedler 7
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Alexander Boedeker am 30 Mrz 2010 @ 10:57
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