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Stargate Resistance: Review

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Klassen ohne Klasse

Auch mit den verschiedenen Klassen werdet ihr wohl kaum warmwerden. Wie bereits erwähnt, gibt es für beide Parteien jeweils drei Klassen. Auf beiden Seiten findet sich ein wahrer Kämpfer. Dabei ist der menschliche Soldat aber besser dran: Das Maschinengewehr trifft auch noch auf grosse Entfernung, während die Stabwaffe nur auf kurze Distanz zu gebrauchen ist, da die Energiestösse, die sie abfeuert, doch relativ lange brauchen, bis sie ihr Ziel erreichen. Der Scharfschütze der irdischen Bevölkerung dagegen ist meist sinnlos, da die Karten zu eng für seine mächtige Knarre sind. Natürlich könntet ihr seine Minen nutzen, um dem Feind zu schaden, doch da ist die Forscherin einfach besser geeignet: Platzierbare Türme und Heilstationen setzen den Gegnern erheblich zu. Die Geschütztürme sind auch ein massives Problem der Spielbalance, da sie viel zu stark ausgefallen sind. Sie richten einfach zu viel Schaden an - und das auch noch in einem 360-Grad-Winkel.

Da haben die System Lords mit ihren anderen beiden Klassen schlechte Karten. Der Goa'uld ist mit einem Handschuh ausgerüstet, der die Menschen in die Knie zwingt, so wie ihr es aus der Serie kennt. Des Weiteren verfügt er über ein Energieschild, doch teilt er das gleiche Schicksal wie der Kämpfer der System Lords, der Jaffa, und ist nur im Nahkampf wirklich effektiv. Damit bricht auch die Ashrak nicht. Sie ist die dritte Klasse auf Seiten der Invasoren. Getarnt schleicht sie sich an und erledigt ihre Feinde mit dem Messer. Auf Grund der hakeligen Steuerung und der miesen Kollisionsabfrage gestaltet sich das Unterfangen aber meist als reine Selbstmord- oder Glücksmission.

Austauschbar?

Auffällig ist auch, dass Stargate Resistance unglaublich austauschbar daherkommt. Das Stargate an sich findet nur bei den System Lords Verwendung. Sie betreten nämlich das Schlachtfeld durch das Sternentor. Damit hat es sich dann aber auch schon. Den Rest an Ähnlichkeit bezieht der Titel aus der Optik. Und die ist leider nicht besonders schick geraten. Ja, einen Erkennungswert gibt es, doch sind die Texturen matschig, die Animationen holprig und die Modelle klobig. Da nützt es auch nichts, wenn zu Beginn ein wenig Atmosphäre aufkommt, diese jedoch nach wenigen Runden verflogen ist, da keinerlei Highlights geboten werden. Dazu kommt noch, dass die Musik äusserst einfallslos und repetitiv geraten ist und die Effekte ein wenig blechern klingen. Die Steuerung ist zwar leicht, dafür aber zu ungenau. Will heissen: technisch ist der Titel nicht gerade als Kracher zu bezeichnen.

Was bleibt am Ende? Nicht viel. Auch die härtesten Stargate-Fans unter euch dürften nicht allzu viel Freude mit diesem Machwerk haben. Zwar ist der Preis gering, doch gibt es schon jetzt einen ersten kostenpflichtigen Zusatzinhalt, der für neue Skins bei den Klassen sorgt. Spielerisch verändert er aber nichts. Ob auch in Zukunft Extrapreise für neue Inhalte gezahlt werden müssen - und neue Karten sowie Modi sollen ja kommen -, bleibt fraglich. Klar ist zu diesem Zeitpunkt nur das Eine: Lasst eure Finger von dem Spiel, denn aktuell stimmt hier fast nichts. Sei es der marginale Umfang, wo selbst Shattered Horizon mit mehr Inhalten zu Beginn verfügbar war, sei es die unausgegorene Spielbalance oder aber die Tatsache, dass sämtliche Spielserver in den USA platziert sind und es somit zu massiven Lags kommt: Stargate Resistance ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

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Michael Hoss am 07 Mrz 2010 @ 16:13
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