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Civilization V: Review

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Die erste Siedlung

Anfänglich stehen einem nur ein paar Siedler und eine Kriegereinheit zur Verfügung. Kaum vorstellbar, dass daraus mal eine Weltmacht werden soll. Doch Runde für Runde baut man sich ein Imperium auf, das mit der ersten Stadt beginnt. Wie von der Serie gewohnt, konzentriert man sich auf ein fortlaufendes Wachstum, das unter anderem durch die Erforschung von Technologien vorangetrieben wird. Auch bei Civilization V läuft alles rundenbasiert ab, was bedeutet, dass man erst die eigenen Züge ausführt und danach die KI-Kontrahenten an der Reihe sind. Ohnehin werden nicht einmal Kenner innerhalb der ersten ein, zwei Stunden gravierende Unterschiede feststellen. Doch die Neuerungen stecken wie so häufig im Detail. Beispielsweise spielt Religion keine Rolle mehr, stattdessen formt man seinen Staat durch die 60 Sozialpolitiken, welche die Wirtschaft, den Glauben der Bevölkerung oder die Gesellschaftsform beeinflussen. Diese Vereinfachung mag zwar Geschmacksache sein, ist der Transparenz und der Verständlichkeit der Optionen, die man ausführen kann, aber nur förderlich.

Weitere Neuerungen

Insgesamt wirkt Civilization V deutlich schlanker als seine Vorgänger, an dem Anspruch wurde aber nichts verändert. Nach wie vor ist es faszinierend, mit Kultur, Wirtschaft, Diplomatie oder Krieg die anderen Völker zu unterjochen und im fiktiven Jahr 2050 hoffentlich den Sieg zu erlangen. Zwar kann man weitestgehend kriegerische Auseinandersetzungen umgehen und somit friedlich gewinnen, aber häufig bietet es sich an, Schlachten auszutragen, zum Beispiel wenn der eine oder andere autonome Stadtstaat die eigenen Expansionspläne durchkreuzt. Und hier kommt man dann zu einer der grössten Änderungen: Auf den erstmals hexagonalen Feldern kann maximal eine Soldateneinheit platziert werden, wodurch die Kriege fairer und nachvollziehbarer werden. Zusätzlich sind Fernkämpfer jetzt bedeutsamer, sogar Städte können Gegner aus weiter Entfernung attackieren. Allgemein sind Kriege strategischer und fordernder geworden, auch dank der neuen Bewegungsfreiheit durch besagte Hexfelder. Zudem sind die Unterschiede zwischen alten Einheiten wie Bogenschützen und modernen Panzern viel authentischer dargestellt. Auch mit erfahrenen Einheiten aus dem Mittelalter hat man gegen den technischen Fortschritt kaum eine Chance.

Ansonsten erhalten Civilization-Freunde viele kleine Optimierungen und logische Anpassungen. Innerhalb der Städte können Gebiete käuflich erworben werden, mit denen der Staat im Gesamten vergrössert wird. Am Diplomatiesystem wurde deutlich gefeilt, beispielsweise kann man Stadtstaaten beschützen und finanziell unter die Arme greifen. Krankheiten in den Orten gibt es nicht mehr, dagegen ist der Handel mit anderen Städten dezent relevanter als früher.

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Sven Wernicke am 27 Sep 2010 @ 15:43
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