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The Next BIG Thing: Review

  Personal Computer 

Hab ich's doch gewusst

Neben einer möglichst fesselnden Geschichte sollte ein gutes Adventure aber auch nicht minder interessante und herausfordernde Rätsel bieten. In dieser Disziplin kommt The Next BIG Thing leider etwas ins Wanken. Einerseits gibt es einige clever konstruierte Aufgaben, die von euch sowohl Logik als auch etwas Einfallsreichtum abverlangen. Zwar gibt es hin und wieder einige Kopfnüsse, bei denen man sich nach erfolgreicher Lösung ungläubig am Kopf kratzt, doch völlig an den Haaren herbeigezogene Rätsel gibt es eigentlich keine. Nun ja, wer kommt schon auf Anhieb darauf, dass man eine riesige "Wachpflanze" mit Kaviar aus ihrer Hütte locken kann? Egal, denn auch oder gerade solche etwas skurrilen Lösungen passen gut in das abgedrehte Szenario des Spiels.

So gut die meisten Aufgaben jedoch zumindest im Ansatz sind, so offensichtlich sind sie in den meisten Fällen auch. Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt nicht allzu hoch, so dass sich Adventure-Profis kaum gefordert fühlen. Doch selbst Einsteiger sollten keine allzu grossen Probleme mit den Lösungswegen haben. Solltet ihr dennoch mal in der Klemme sitzen, kommt auf Knopfdruck ein gut aufgebautes Hilfesystem samt Anzeige wichtiger Objekte zum Einsatz. Diese geistige Stütze könnt ihr jedoch auch deaktivieren. Apropos Hilfe: Komfortabel sind übrigens solche Funktionen wie das Teleportieren der Figuren bei langen Wegen oder das sofortige Verlassen eines Schauplatzes per Doppelklick. Das erspart nerviges Laufen.

Die Rätsel sind also nicht allzu schwer. Hinzu kommt die Tatsache, dass The Next BIG Thing nicht gerade sonderlich umfangreich ausgefallen ist. Wer sich nicht unbedingt ewig lang in optionale Dialoge verstrickt und nicht selbst das unscheinbarste Objekt unter die Lupe nimmt, bekommt nach maximal einem halben Dutzend Rätselstunden den Abspann zu Gesicht. Setzt man dies in den direkten Vergleich mit zum Beispiel dem aktuellen Episoden-Adventure Zurück in die Zukunft, wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis recht mager. 40 Euro für sechs Stunden - das ist für dieses Genre nicht gerade berauschend. Bei Zurück in die Zukunft erhält man für nicht mal 20 Euro insgesamt zirka zehn Stunden. Aber Schwamm drüber, denn in dieser relativ kurzen Zeit unterhält euch The Next BIG Thing durchgehend gut.

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Andre Linken am 15 Feb 2011 @ 11:20
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