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3D Gamemaker: Special

  Personal Computer 

Obwohl wir unsere Gamemaker Serie bereits von einiger Zeit abgeschlossen haben, schiebt die deutsche Firma Kellas International noch eine Version nach. Warum wir nun diese Spätgeburt doch noch genauer unter die Lupe genommen haben, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Ein Spiel entsteht

Der PC Spiele bzw. der Konsolenspielemarkt boomt auf der ganzen Welt. Dieses wird ganz sicher niemand abstreiten wollen. Jeden Tag erscheint mindestens ein neues Spiel irgendwo auf der Welt. Öfters werden sogar mehrere Spiele gleichzeitig im Handel veröffentlicht. Doch woher stammt das alles? Hatte nicht schon jeder mal den Gedanken ein eigenes Spiel mit allen drum und dran zu erschaffen? Werden Star Entwickler wie Bruce Shelley, Peter Molyneux und Sid Meier nicht teilweise schon von einigen wie Götter verehrt? Nun, fangen wir erst einmal damit an, wie eigentlich ein Spiel entsteht...

Zunächst einmal muss jemand ein Grundkonzept haben. Welches Genre streben wir an, wollen wie einen Multiplayer Modus einbauen, kaufen wir eine Engine oder entwickeln wir eine eigene? Wenn dies alles erst einmal feststeht und im Team die Aufgaben besprochen worden sind, kann es losgehen. Die Story nimmt allmählich Form an, erste Versuche mit verschiedenen Engines werden durchgeführt. Später entstehen dann Sound-Effekte, Texturen, Figuren, Quests und viel, viel mehr. Danach werden Beta Tests durchgeführt, das Spiel auf Herz und Nieren geprüft. Derweil läuft die Marketing Kampagne auf Hochturen. Werbung in Gamemags, TV oder im Kino werden vorbereitet. Wenn dann das Spiel GOLD geht und somit fertig ist, werden Verpackung, Handbücher und sonstiges vorbereitet, bis diese dann mit dem Spiel im Handel verkauft werden. Somit dauert es schon seine Zeit, bis das ein fertiges Spiel erscheint. Wem dies alles zu lange dauert und lieber sein eigenes Game schnell und einfach erstellen will, ohne dabei grosse Vorkenntnisse zu besitzen, der sollte zu dem 3D Gamemaker aus dem Hause Kellas Internationall greifen.

Wenn man erst einmal die Installation von rund 1.2 GB hinter euch gebracht habt, kann es auch schon gleich losgehen. Falls man sich noch nicht das Handbuch zur Gemüte geführt hat, wählt man gleich den Beginner-Modus. Später kann man gewissenhaft aber auch den Standard-Modus anwählen. Wenn man sich dann für den Beginner-Modus entschieden hat, muss man zunächst einmal die Szene aussuchen, in der das Spiel spielen soll. Egal ob man nun Horror oder sonst etwas ausgesucht hat, bei den restlichen Einstellungen ändert sich nichts. Sogar eine Fahrsimulation kann mit dem 3D Gamemaker erschaffen werden. Nach dem Anwählen der Szene, welche auch gleich eine Map darstellt, sucht man sich einen Spielecharakter aus. Auch hier stehen einem sehr viele Möglichkeiten offen. Danach wählt man seine Gegner, die Waffen, mögliche Hinternisse werden plaziert. Zwischendurch kann man natürlich seinen eigenes Game sofort und schnell "Beta testen". Falls einem etwas nicht gefällt, kann man so schnell und einfach eingreifen und das störende Element aus dem Spiel verbannen. Schliesslich, wenn man sich für alles entschieden hat, könnt ihr den Titel-Bildschirm des Spiels verändern. Name und sonstige Notizen lassen sich schnell und einfach verändern bzw. eintragen. Mit einem weiteren Klick kann man dann das Spiel in ein normales .exe Format umwandeln und es eine die Freunde verteilen. Wenn ihr euch dann nach einer Weile ausreichend mit dem Spiel auseinandergesetzt habt, könnt ihr später eigene 3D Objekte und Texturen in den 3D Gamemaker einbinden.

Fazit

Der 3D Gamemaker richtet sich genau an die Leute, die ihre ersten Schritte in die riesige Welt des Spieleerschaffens machen wollen. Mit diesem Tool für rund 100 SFr. / 50 Euro kann man schnell und unkompliziert ein erstes kleines Game erschaffen. Erfahrene Leute können dann aber auch schon mal die ein oder anderen Texturen und 3D Objekte einbinden. Für echte Experten eignet sich der 3D Gamemaker leider dafür überhaupt nicht. Hierbei wird das Arbeitsfeld doch stark eingeschränkt. Für alle, die ein kleines Game "mal eben" programmieren wollen, reicht das Tool alle mal!

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Admin am 28 Mrz 2005 @ 17:24
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