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All Points Bulletin - Reloaded: Kontrollbesuch Special

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Nachdem der Open-World-Shooter All Points Bulletin (APB) 2010 weder Publikum noch Fachpresse überzeugen konnte, versucht es K2 Network nach einer Politur mit dem Namenszusatz Reloaded noch einmal. Auf Free2Play gebürstet, soll der Titel nun im MMO-Genre auf sich aufmerksam machen. Und es scheint zu funktionieren: APB Reloaded besitzt seit dem Neustart hunderttausende Spieler, der Grossteil davon sind zahlende Kunden. Ob es sich tatsächlich lohnt, neben Zeit auch Geld in den virtuellen Kleinstadtkrieg zu investieren, klärt unser Kontrollbesuch.

In All Points Bulletin - Reloaded herrscht Krieg - und wir sind mittendrin. Die Kriminalitätsrate des fiktiven San Paro ist massiv gestiegen, dementsprechend schnell finden wir uns auf den Strassen im Kugelhagel wieder. Nach dem anfänglichen Tutorial wollen wir natürlich am Chaos teilhaben, schnappen uns den Truck einer alten Lady und rasen wild hupend in eine Einkaufspassage, wo auch gleich die nächste Schiesserei entbrennt. Das Spiel ist vergleichbar mit dem Mehrspielermodus von Grand Theft Auto IV: Mit ein paar Gleichgesinnten durch die Stadt cruisen, Passanten aufs Kreuz legen, Aufträge erledigen und dabei möglichst viele Gegner aufs Korn nehmen - auch wenn APB - Reloaded bei weitem nicht so rund geschliffen wurde wie der Rockstar-Diamant.

All Points Bulletin - Reloaded Bild

Fast wie der Online-Modus von GTA IV

Zu Beginn müssen wir uns zunächst für eine Fraktion entscheiden, danach schrauben wir an unserem Ebenbild. So rauben wir als Gangster etwa Zivilisten und Geschäfte aus, knacken Autos und verhökern teure Luxuskarren - ebenso wie anderen erbeuteten Krimskrams - beim örtlichen Dealer. Auf Seiten der Gesetzeshüter gilt es natürlich, den Kriminellen das Handwerk zu legen. Wer sich für die Ordnungsbeamten entscheidet, darf darüber hinaus an Razzien teilnehmen, Verdächtige für seine Mitstreiter markieren und diese schliesslich für ein stattliches Kopfgeld hochnehmen. Wobei "hochnehmen" auch durch "umpusten" ersetzt werden kann, denn im Spiel bringen wir unsere Gegner nur mit bleihaltigen Argumenten zum Schweigen.

Eine weitere Rolle spielen die Instanzen, in die APB - Reloaded seine Spielwelt untergliedert. Von denen gibt es zwei Typen: Während wir uns in den Action-Distrikts nach Lust und Laune frei bewegen oder an Missionen teilnehmen können, reduziert sich der Spielablauf in den Battle-Abschnitten auf die Essenz eines Shooters und fungiert damit als (Team-)Deathmatch-Arena von San Paro. Wem indes nicht zum Ballern zumute ist, oder wer einfach mal abschalten und wie in einem MMO üblich mit Leuten quatschen möchte, für den ist der Social-Distrikt vorgesehen. Gleichzeitig als Marktplatz und Ruhezone gedacht, kann man hier auch seinen Charakter einkleiden, in der Garage am Mustang schrauben oder das Auktionshaus nach Schnäppchen durchstöbern.

All Points Bulletin - Reloaded
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Mirco Kaempfer


 
Mirco Kaempfer am 25 Feb 2012 @ 14:17
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