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Bigfoot Killer 2100 Gaming Network Card: Hardware Test

  Personal Computer 

Hänger im Spiel? Keine Power mehr in der Leitung? Dann könnte Bigfoots Netzwerkkarte für Spieler vielleicht im Ranking wieder nach oben verhelfen.

Bigfoot Killer 2100 Gaming Network Card



Preis:

zirka 80 Euro

Anschluss intern:

PCI-Express X1

Anschluss extern:

RJ-45 Ethernet
Bigfoot Killer 2100 Gaming Network Card Bild

Ihr kennt ja das Bild vom pubertierenden, ausrastenden Shooter-Spieler: Ein Headshot zur falschen Zeit, im Ranking geht's bergab und schon gibt's kein Halten mehr. Manche bringen den Voicechat zum Beben, andere flippen komplett aus und ruinieren auch schon mal ihre Hardware. Andere Spieler wiederum beschimpfen Gegenspieler als Cheater - oder suchen andere Ausreden für ihr Versagen. Beispielsweise in der Software oder der Internetverbindung - und machen Lags verantwortlich für die Niederlage. Geht es nach dem Hardware-Hersteller Bigfoot Networks, ginge Letzteres als Ausrede sicher nicht mehr durch. Mit der Killer 2100 Gaming Network Card sollen Latenzen minimiert und Hängern in Onlinespielen vorgebeugt werden.

Die Werbung für die Karte könnte kaum vollmundiger sein: "Up to 10x faster". Ein Progamer wird zitiert: "Ich verwende die Killer 2100 wegen ihrer überlegenen Leistung und dem damit verbundenen Wettbewerbsvorteil." Auf der internen RJ-45-Ethernet-Netzwerkkarte für den PCIe-Slot wurde tatsächlich auf den ersten Blick bevorteilende Hardware verbaut.

Network Processing Unit (NPU): 400 MHz
128 MB DDR2-266 MHz-RAM

Mit Netwerkgeschwindigkeiten von 10/100/1000 Mbps. Aber was genau bringt die Killer 2100, was andere Karten oder Onboard-Lösungen nicht schaffen? Einerseits sollen Onlinespiele im Datenverkehr bevorzugt behandelt werden. Dabei geht es nicht mal unbedingt um Bandbreiten, also Download-Geschwindigkeiten, sondern um die Verarbeitung von Datenpaketen. Je schneller diese durch die Internetanbindung geschubst werden, desto geringer ist die Latenz (Ping) im Spiel. Gerade für Shooter-Freunde ist dies von Bedeutung: Schon 30 Millisekunden Unterschied in der Latenz können oft über Leben und Tod entscheiden. Wer also im Counter-Strike-Duell mit einem Ping von 30 jemandem mit einem Ping von 60 oder höher gegenübersteht, hat wegen der geringeren Verzögerung durchaus bessere Karten im Match. Die Killer 2100 soll dafür Sorge tragen, dass der Ping stets optimal im Spiel bleibt. Auch wenn im Hintergrund laufende, andere Programme die Internetverbindung nutzen.

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Bigfoot Killer 2100 Gaming Network Card
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Thomas Richter


 
Thomas Richter am 24 Sep 2010 @ 09:33
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