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BoneTown: Special

  Personal Computer 

Da purzelte letztens doch eine Pressemitteilung ins GBase-Postfach, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkte. Eine Firma namens DWC Software bewarb darin ihr Erstlingswerk BoneTown. Neugierig sahen wir uns auf der offiziellen Website um. Schon das halbnackte Comic-Mädel, das aufreizend seinen Hintern in unsere Richtung streckte, aber auch die Altersprüfung und der ellenlange Warnhinweis weckten unser Interesse. Spielbeschreibung, Screenshots und Videos liessen keinen Zweifel: Hier haben wir es mit einem Sexspielchen zu tun, das sich selbst nicht ernst nimmt und dessen Macher sich offenbar von Grand Theft Auto inspirieren liessen. Uns blieb nichts anderes übrig, als beim Hersteller nach Testmustern zu fragen. Wie? Gleich mehreren? Aber sicher doch, für so ein Spiel wird doch Manpower benötigt. Eine Warnung vorweg: Prüde und minderjährige Leser sollten sich an dieser Stelle abwenden.

Vorwort

Wir Gamer sind schon ein lustig-frivoles Völkchen. Die meisten von uns haben überhaupt kein Problem damit, wenn im Spiel Körperteile abgetrennt werden, Köpfe zerplatzen oder mit Messern, Granaten, Pistolen, Kanonen und anderen Waffen um sich geworfen, geschossen oder gestochen wird. Problemlos senden viele von uns auch hunderte Soldaten in die Schlacht, opfern ganze Kompanien, nur um einen kleinen Aussenposten besetzen zu können. Geht es aber darum, in einer virtuellen Welt ein wenig mehr als nackte Haut zu zeigen, kommt es doch zu einer Spaltung in der Zockergemeinde. Das Thema Sex wird dann doch gänzlich anders betrachtet als die nackte Gewalt im Spiel. Dabei ist es doch sehr viel normaler, mit jemanden Sex zu haben, als ihm auf den Kopf zu schlagen, oder?

Im Falle des Spiels BoneTown waren wir uns sogar in der Redaktion nicht gänzlich einig, ob wir den Titel überhaupt testen sollten. Auch unter den Lesern gab es in unserem Forum kontroverse Meinungen. Letztlich haben wir uns dazu entschieden, unserer Informationspflicht nachzukommen und den Titel unter die Lupe zu nehmen.

Sex, Gewalt und ganz viel Spielwitz?

Schon die Hintergrundgeschichte und der Spielbeginn zeigen den humorigen, völlig überdrehten Charakter von BoneTown. Im gleichnamigen Städtchen erwachen wir als Niemand an einem Strand. Recht unsanft, pinkelt uns doch ein völlig besoffener Typ namens Buttman aus dem Schlaf. Es folgt eine Prügelei, bei der wir gleichzeitig vom Programm in die Kampfsteuerung eingewiesen werden. Linke und rechte Haken austeilen oder gegnerische Attacken abblocken, total simpel und alles mit der Maus machbar. Nach ein paar Schlägen liegt Buttman am Boden.

Ein Strand-Babe hat die ganze Show mit angesehen und will uns direkt in die nächste Disziplin des Spiels einweisen: Sie will es mal so richtig von uns besorgt bekommen. Unser Alter Ego ist wahrlich nicht abgeneigt und lässt die Hose runter. Wo andere Spiele längst geschickt die Kamera ausblenden oder in jugendfreien Abständen zum Geschehen positionieren würden, zeigt BoneTown unverblümt alle nackten Tatsachen. Während es der Antiheld und das Babe zusammen treiben, können wir die Ansicht nach Belieben drehen und zoomen, also auch nahe an die primären Geschlechtsteile herangehen.

BoneTown Bild

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Daniel Boll

 
Daniel Boll am 29 Nov 2008 @ 10:39
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