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Celtic Kings - The Punic Wars: Interview

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Mit Celtic Kings 2 will sich Haemimont Games erneut am Strategiegenre versuchen. Wir haben im Vorfeld ein Interview mit den Entwicklern geführt und überprüft, ob das etwas seltenere Gameplay, und die stimmige Story ausreichen, um die Vertreter der Genrespitze, Warcraft III, Age of Mythology und C&C Generals, in Gefahr zu bringen.



GBase:

Hi! Stell dich bitte zunächst einmal vor und beschreibe uns kurz deine Funktion bei der Entwicklung von Celtic Kings 2: The Punic Wars!

Ivan-Assen:

Hi! Mein Name ist Ivan-Assen Ivanov und ich bin der Lead-Programmierer von Celtic Kings 2: The Punic Wars.

GBase:

Viele Spieler wissen nicht wirklich viel über die Punischen Kriege zwischen dem Römischen Imperium und Karthago. Kannst du uns ein bisschen in die Geschichte einführen?

Ivan-Assen:

Karthargo wurde von den Phoeniziern (das Wort "Punic" kommt tatsächlich von der lateinischen Aussprache von "Phoenizier") gegründet. Die Phoenizier waren übrigens die Ersten, die das eigentliche "Geld" erfunden haben - sie waren sicherlich nicht gerade arm. Ihr Handelsimperium erstreckte sich über das gesamte Mittelmeer. Der Konflikt zwischen dem aufsteigendem, Römischen Imperium war also unausweichlich und es dauerte ganze drei Kriege, bis Karthago von den Römern eingenommen und zerstört wurde. Legenden besagen sogar, dass die Römer Salz auf das zerstörte Karthago gestreut haben, so dass an dieser Stelle für Jahrhunderte nichts mehr wachsen konnte.

Celtic Kings - The Punic Wars Bild

GBase:

Im ersten Teil kämpften lediglich die Kelten gegen die Römer. Welche neuen Völker erwarten uns im neuen Spiel?

Ivan-Assen:

Nun, Celtic Kings 2: The Punic Wars behandelt den Konflikt zwischen den Karthagern und Römern, eines der neuen Völker sind also sicherlich die Karthager, das erfolgreichste Volk, welches aus Sieg und Niederlage zugleich noch seinen Profit ziehen kann. Das andere neue Volk sind die Iberier - das keltische Volk, welches im jetzigen Spanien wohnt. Dort wurden auch die meisten Schlachten der kartagischen Kriege ausgetragen, die Iberier wurden eher als Händler für beide Seiten angesehen. Im Spiel selbst sind die Iberier eher ein defensives Volk, sie sind sehr friedlich und haben kaum Möglichkeiten für Angriffstaktiken. Aber stempelt sie nicht als schwach ab - denn sie haben doch die ein oder andere Möglichkeit ein anderes Volk erheblich zu schaden. Insgesamt spielen sich die beiden neuen Völker sehr unterschiedlich, insbesondere im Vergleich zu den bisherigen Völkern.

Celtic Kings - The Punic Wars Bild

GBase:

Welche anderen Veränderungen bzw. Verbesserungen wird es in Teil 2 geben?

Ivan-Assen:

Wir haben ein bisschen das Gameplay intensiviert und nun ist das Spiel ein bisschen mehr "intensiv". Wir haben zum Beispiel das Feature hinzugefügt, dass man individuelle Einheiten nun wesentlich besser kontrollieren kann, besonders interessant für Micromanagement-Fans. Es ist sogar möglich, Esel einzufangen, um den Nachschub der feindlichen Armeen deutlich zu schwächen. Des Weiteren gibt es neue Upgrades für die alten Völker, neue unabhängige Gebäude wurden ebenfalls eingebaut. Auf technischer Seite haben wir einige Interface-Verbesserungen vorgenommen und ganz besonders am Herzen lag uns der Multiplayer-Code, den wir auch sehr verbessern konnten, so dass Online-Games wesentlich flüssiger ablaufen werden. Der Random-Map-Generator wurde ein wenig überarbeitet und liefert nun wesentlich besser erstellte Maps.

Celtic Kings - The Punic Wars
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Admin am 31 Mrz 2005 @ 10:34
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