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Cognition - An Erica Reed Thriller: Interview

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Phoenix Online Studios war so freundlich, uns einige Fragen zum Mystery-Adventure Cognition zu beantworten.

Hi. Bitte stelle dich unseren Lesern kurz vor.

Ich heisse Katie Hallahan und bin leitende Pressesprecherin bei Phoenix Online Studios sowie einer der Designer von Cognition.

Cognition - An Erica Reed Thriller Bild

Wann und warum hat sich Phoenix Online Studios entschieden, sein erstes kommerzielles Projekt zu entwickeln?

Wir starteten als Fan-Spiel-Entwickler und investierten über zehn Jahre in das Erlernen der Spiele-Entwicklung, bevor wir im Jahr 2010 die erste Episode von The Silver Lining veröffentlichten. Zu der Zeit waren wir bereits daran interessiert, kommerziell zu werden, ein unabhängiges Studio zu gründen und aus dem Hobby einen Vollzeitberuf zu machen. 2011 bekamen wir die Chance, Cognition zu entwickeln, und konnten unsere Pläne verwirklichen. Das Timing war gut, und die Story, die [Phoenix-Mitgründer und Spieldesigner] Cesar [Bittar] und ich erschufen, begeisterte uns alle. Wir starteten im November 2011 eine Kickstarter-Kampagne, um finanzielle Unterstützung für die Entwicklung zu erhalten, und konnten 2012 mit der Vollzeitproduktion beginnen.

Warum ist Cognition ein Episoden-Adventure und kein klassisches Vollpreisspiel?

Telltale Games hat sehr überzeugend bewiesen, dass ein Episodenmodell gut funktionieren kann, speziell bei Adventures. Besonders bei Spielen mit Hauptaugenmerk auf Story, wie es Adventures nun mal sind, machen Episoden eine Menge Sinn. Sie fungieren als Kapitel. Du kannst das Interesse der Leute mit Cliffhangern aufrechterhalten und hast die Möglichkeit, kleinere Handlungsstränge innerhalb eines grossen zu platzieren.

Inwieweit ist Jane Jensen in den Entwicklungsprozess von Cognition involviert? Und wie ist die Zusammenarbeit mit ihr?

Jane ist unsere Story-Beraterin, und wir finden es grossartig, mit ihr zusammenzuarbeiten. Sie hat sich unsere komplette Story-Vorlage angeschaut und uns geholfen, sie zu straffen. Sie hat sich ausserdem die Prototypen jeder einzelnen Episode angesehen und die jeweiligen Handlungsstränge überarbeitet. Wie ihr sicher vermutet, hat sie ein Auge dafür, uns beim Herausschneiden unnötiger Passagen zu unterstützen oder neue Ideen einzubringen. Sie hat uns sehr dabei geholfen, die Story zu optimieren.

Kannst du uns etwas über den Entstehungsprozess der Hauptcharaktere in Cognition erzählen?

Bei Erica standen das Aussehen und die Tatsache, dass sie eine FBI-Agentin ist, fest. Dann entschieden wir uns, dass wir einen starken Hauptcharakter brauchen. Einen, der hart, intelligent, verbissen und ehrgeizig, aber trotzdem nicht frei von Fehlern ist und seine verletzlichen Momente hat. Erica hat Ähnlichkeit mit Fernsehcharakteren, die sowohl Cesar als auch ich mögen. Scully aus Akte X, Olivia aus Fringe, Debra Morgan aus Dexter - und natürlich ein guter Schuss Jack Bauer.

Die anderen Charaktere gestalteten wir unter dem Gesichtspunkt, mit wem wir Erica gerne interagieren lassen würden. Etwa John, ihr Partner, der schroff, aber fürsorglich und humorvoll ist. Wir wollten, dass John die einzige Person ist, die Ericas geheimen Kräfte kennt. Einen, den sie das Geheimnis anvertrauen konnte, ohne dass er ausflippt oder sich übermässige Sorgen macht. Er vertraut ihr beim Umgang mit der Gabe und macht sich lediglich Sorgen, wenn ihr die Kräfte aus den Händen zu gleiten drohen.

Cognition - An Erica Reed Thriller
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Daniel Boll

 
Daniel Boll am 30 Nov 2012 @ 11:13
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