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DaViDeo: VHS Special

  Personal Computer 

Wie der Name es schon sagt, sollen mit dieser Software analoge VHS-Bänder verlustfrei archiviert werden. Dabei sollen DVD-Player-kompatible Video-CDs oder SuperVideo-CDs digital haltbar und Platz sparend erstellt werden. Gleichzeitig, als angenehmer Nebeneffekt, kann dieses Programm auch dafür gebraucht werden, um den guten, alten VHS-Videorekorder vollständig zu ersetzen. Ob das Programm hält, was es verspricht, erfahrt ihr in unserem Special-Report.



VHS Tape rein - (S-)Video CD raus

In vier Schritten soll es möglich sein:
1: Aufzeichnen
2: Bearbeiten
3: Komprimieren
4: Auf CD(RW) brennen

Zuerst aber kommt die Überlegung "Wie schliesse ich die Videoquelle an meinen PC an?". Einfach ist es noch, das Fernsehprogramm aufzuzeichnen, denn - eine TV Karte vorausgesetzt - ist der Anschluss für Video und Sound schon in unserem PC. Anders sieht es aus, wollen wir unseren Videorekorder oder Videokamera mit unserem Computer verbinden. Aber auch da bestehen bei den heutigen TV Karten oder besseren Grafikkarten keine grossen Schwierigkeiten, denn sie haben den benötigten Video-Eingang. Manche Karten besitzen auch einen Sound-Eingang, aber in den meisten Fällen wird für den Sound wohl der Line-In-Anschluss der Soundkarte genutzt.

DaViDeo Bild

1. Aufzeichnen

Unterstützt werden die gängigen Videoeingänge am PC: TV-Karte, Firewire, S-Video, Analog (die einfachen VHS Bänder) und Composite, aber auch DigiCams. Kompatibel zu allen vorhandenen Echtzeitcodes, wir begnügen uns aber zum Test mit dem vorhandenen, internen Codec.

Zuerst wird ein Projektname eingetragen. Unsere VHS-Kamera wurde, wie vorher beschrieben, angeschlossen. Danach wählen wir als Videoquelle im übersichtlichen Menü unsere TV- Soundkarte, und wählen einen Codec aus. Beim TV-Karten-Eintrag müssen wir nun die Videoquelle angeben, in diesem Fall Composite und nicht einen TV-Sender. Danach wählen wir noch die einzelnen Partitionen, auf denen wir noch genügend Platz für einen komprimierten AVI- Film haben, drücken die Abspieltaste in unserer Videokamera und den grossen, roten Aufnahmekopf in DaViDeo VHS. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass das Programm die Möglichkeit bietet, den Film so zu splitten, dass man all seine freien Partitionen gut ausnutzen kann. Ansonsten wird eine Partition bis auf 100 MB verbleibenden Speicher ausgenutzt und es wird dadurch sichergestellt, dass der Computer nicht überfüllt und dadurch einen Absturz beim Neustart des Rechners nicht auftritt. Sobald sich der Film auf der Platte befindet, kommen wir zum nächsten Schritt.

2. Bearbeiten

Zunächst kann der Bildausschnitt bestimmt werden, zum Beispiel bei 16:9-Filmen die schwarzen Ränder, und dadurch Speicherplatz beim Komprimieren der Rohdaten gespart werden. Im nächsten Bearbeitungsfenster, der Bildkorrektur, kann die Schärfe, Helligkeit, Farbe, die Gammakorrektur und auch das Rauschen aus alten Videobändern verändert werden. Im letzten, wichtigsten Bearbeitungsschritt, dem Filmschnitt, können unliebsame Szenen (zum Beispiel auch Werbung aus TV-Sendungen) entfernt werden. Gerade dieser Schnitt ist durch die einfache Handhabung mittels Schieberegler und einer genauen, punktuellen Schnittmöglichkeit durch Ansteuerung einzelner Frames besser als bei manchem Konkurrenzprodukt gelöst.

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Admin am 31 Mrz 2005 @ 11:04
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