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Dead Island - Epidemic: Preview Special

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Sogenannte Multiplayer-Online-Battle-Arena-Spiele (MOBA) sprossen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden und avancierten zum Massenphänomen. Allein in League of Legends keilen sich täglich mehr als 25 Millionen Spieler. Neben Heroes of Newerth, Dota 2 und Konsorten fischt nun auch Deep Silvers Dead Island: Epidemic in den lukrativen MOBA-Gewässern. Ein etabliertes Spielmodell mit Zombies und dazu noch kostenlos - klingt nicht nach dem schlechtesten Plan. Aber stören die Matschbirnen nicht beim Arenakampf? Und braucht die Welt überhaupt ein weiteres MOBA? Wir haben uns im Rahmen der geschlossenen Betaphase in die Schlacht gewagt.

Der Publisher Deep Silver hat nach zwei Rollenspiel-Shootern offenbar die Faxen dicke und verfolgt andere Ziele. Die Entwickler der Sunlock Studios sollen die einstige Zombieballerei in ein MOBA-Konzept pressen. Was das bedeutet, macht schon das Tutorial im Spiel deutlich: Wir blicken genretypisch von oben auf unseren Recken herab, der sich auf einer von Zombies beheimateten Insel wiederfindet. Mit den WASD-Tasten navigieren wir durch ein lineares Schlauchareal, nehmen Versorgungspunkte ein und klatschen haufenweise Matschbirnen weg. Der karikierende Cartoon-Stil hat nichts mit dem düsteren Dreckgewand der Serie gemein. Alles wirkt etwas lockerer und freundlicher, obschon auch hier nicht mit Bluteffekten gegeizt wird.

Dead Island - Epidemic Bild

Fans fühlen sich heimisch

In unserer Version standen drei Charaktere zur Verfügung, die sich in drei weitere Kategorien aufteilen. Den grobschlächtigen Berg etwa gibt es als normale, mutierte und panzergeschützte Variante. Jede Figur besitzt individuelle Vor- und Nachteile, die sich in erster Linie in den vier Spezialfertigkeiten bemerkbar machen. Während Berg vorrangig als Tank oder Unterstützer fungiert und seine Kameraden heilt, kann sich Amber kurzzeitig unsichtbar machen und landet mit einer Sprungattacke schnell im Getümmel. Unser Favorit ist indes die kleine Iysis, die wie ein Vampir auf Zombies hüpft und am Nackenspeck knabbert oder mittels Krallenhieb gleich mehrere Untote aufschlitzt. Jedes Manöver frischt einen Teil unserer Gesundheit auf. In brenzligen Situationen zünden wir die vierte und somit unsere Spezialfertigkeit. Die müssen wir aber erst mal lernen. Wie in MOBAs üblich, steigen wir durch getötete Gegner nach und nach in der Stufe auf und dürfen einen Punkt auf eines der vier Talente verteilen.

Dead Island - Epidemic Bild
Die Zombies sind es letztlich auch, was Dead Island: Epidemic von anderen MOBA-Vertretern abhebt. Dabei gibt es zwei verschiedene Spielmodi. Im Horde-Modus spielen wir mit bis zu drei weiteren Mitstreitern zusammen. Als Team schnetzeln wir uns von Speicherpunkt zu Speicherpunkt und von Zombie zu Zombie. Zwischendurch nehmen wir Versorgungspunkte ein. Das dauert immer eine Weile. Zeit zum Däumchendrehen bleibt aber nicht, denn während der Flaggeneinnahme krabbeln die Untoten aus dem Gebüsch und strömen in Horden auf uns zu. Nach zwei, drei Wellen geht es weiter, bis schliesslich am letzten Punkt der Karte ein besonders dicker Fleischklops auf uns wartet. Die Bosse sind eine harte Nuss und prügeln uns beinahe schon unverschämt schnell ins Jenseits. Einfaches Draufdreschen führt nur auf dem leichtesten der drei wählbaren Schwierigkeitsgrade zum Erfolg.

Dead Island - Epidemic
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Mirco Kaempfer

 
Mirco Kaempfer am 10 Apr 2014 @ 14:18
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