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Die Verdammten: Special

  Personal Computer 

Wie sieht das typische Browser-Spiel aus? Jeder spielt in erster Linie für sich. Kooperationen finden zwar statt, doch dienen sie in der Regel der eigenen Reputation. Im Prinzip sind sie nämlich auch solo zu meistern. Und viele gehen von ihrer Spielzeit in das Unendliche, weshalb sie viel Zeit fressen und so für viele Spieler wenig attraktiv wirken. Doch bei Die Verdammten ist das anders. Völlig.

Verdammt, da sind Zombies!

Die Verdammten spielt nach dem offiziellen Ende der Menschheit. Zombies haben die Überhand gewonnen. Die letzte Bastion ist gefallen. Nur wenige Überlebende haben ... nun ja, eben überlebt und verschanzen sich nun in Städten. Also nein. Eigentlich nicht in Städten, sondern in angehenden Städten. Die müssen nämlich erst einmal von den Spielern erbaut und dann auch noch von Nacht zu Nacht verteidigt werden.

Moment. Das bedarf vermutlich einer Erklärung. Einer Gameplay-Erklärung. Was genau gilt es eigentlich zu tun? Ganz einfach: Eine Stadt, die besteht aus 40 Spielern insgesamt. Ist eine Stadt voll, so beginnt das Spiel. Dann müssen aus der umliegenden Wüste Materialien für das zukünftige Heim besorgt werden. Diese Baustoffe werden dann heimgeschleppt und von gleich auf bald Verteidigungsanlagen hochgezogen. Und des Mitternachts, da kommt der Zombieangriff. Reicht die Verteidigung gegen die hirnfressende Horde aus, so gilt die Nacht als überlebt. Reicht es nicht, so dringen die Untoten ein und machen sich an so manchem Mitbürger zu schaffen. So werden die Spielerzahlen nach und nach ausgedünnt, und am Ende, da stirbt die ganze Stadt. Der Tod gehört zum Spiel dazu.

Die Verdammten Bild

Taktik im Detail

So weit, so die grobe Erklärung. Dass da noch mehr hintersteckt, das sollte klar sein. Die Verdammten beinhaltet auch noch eine gewisse Portion an Taktik. So hat jede Stadt einen Wasservorrat, den es im Auge zu behalten gilt. Wer das nicht tut, der hat bald mit dehydrierten Mitbürgern zu kämpfen. Ausserdem müssen Expeditionen in die Aussenwelt geplant werden. Essen muss herangeschafft werden. Ruinen wollen entdeckt und eine Reihenfolge für den Bau muss auch debattiert werden. Oder sollte zumindest. Das Problem ist nämlich: Jeder Spieler hat nur eine gewisse Anzahl an Aktionspunkten zur Verfügung. Die können zwar mit diversen Mitteln aufgebessert werden, doch irgendwann ist halt Sense.

Ein weiteres Problem: Die Verdammten ist mehr als die meisten anderen Browser-Spiele von den Spielern abhängig. Es ist ein reines Teamspiel. Solisten werden nicht weit kommen. Diskussion ist der Schlüssel zum Sieg. Dafür gibt es ein Stadtforum. Es muss geplant werden. Jeder Schritt muss durchdacht sein, möchte man es schaffen, in das Ranking der aktuellen Saison (eine Art Zeitabschnitt. Jede Saison beginnt mit einem grösseren Inhalts-Update) zu kommen. Und da spielen echte Profis mit.

Die Verdammten setzt nämlich eigentlich auf den Zufall. Alles ist dem Zufall überlassen und der Spieler muss das Beste daraus machen. Oder eben auch nicht, denn es haben sich in das Spielgeschehen einige Leute eingeschlichen, welche Städte zu sabotieren versuchen. Das ist nicht nett, aber eine interessante Spielweise. Wenn direkt vor dem Angriff der Zombies noch einmal das Tor geöffnet wird, nun, dann ist eben das Ende der Stadt gekommen. Ärgerlich, aber sowas kann passieren.

Die Verdammten
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Michael Hoss

 
Michael Hoss am 05 Jul 2011 @ 12:01
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