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E-Sport: Interview mit Gamersnet.ch

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Da sich der E-Sport immer weiter ausbreitet und immer mehr Genres besetzt, haben wir uns den Projektleiter von gamersNET.ch, Yves Kilchenmann, geschnappt und ihn zu einem Interview gebeten. Was dabei herauskam, erfahrt ihr exklusiv bei uns.



Frage:

Hallo Yves. Erstmals danke, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast. Stell dich unseren Lesern doch einmal kurz vor. Was sind deine Aufgaben bei gamersNET.ch?

Antwort:

Hallo Daniel. Ich heisse Yves Kilchenmann, bin 25 Jahre jung und arbeite in der Projektleitung von gamersNET. Meine Aufgaben für dieses Projekt sind sehr vielfältig. Aber grob zusammengefasst, versuche ich dem ganzen Projekt immer wieder den Fokus E-Sport zu geben, welcher auch die Hauptmotivation dieser Webpage ist.


E-Sport Bild

Yves Kilchenmann
Projektleiter GamersNET.ch



Frage:

Was hast du vor deiner Zeit bei gamersNET.ch gemacht? Warst du schon immer leidenschaftlich in der E-Sport-Szene oder hattest du in einem anderen Bereich deine Finger im Spiel?

Antwort:

Ich bin in diese Aufgabe eher hineingewachsen. Den First-Contact mit Gaming für die Masse konnte ich mit meinem Team, sprich dem Verein LANFORCE, realisieren. LANFORCE bietet seit einigen Jahren vielen Spielern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines LAN Events zu messen. Der Höhepunkt war sicherlich 2003, als die LANFORCE 5 mit über 1'500 Teilnehmern in den BEA Expo Hallen in Bern gastierte. Mit dem Augenmerk, welches bei mir ständig auf die diversen Turniere geworfen wurde, war es dann nur noch eine Frage der Zeit, bis ich selbst als Organisator dem E-Sport in der Schweiz beigetreten bin.

Frage:

Kannst du unseren Lesern kurz beschreiben, was sich hinter dem Wort "E-Sport" eigentlich verbirgt?

Antwort:

Wie man es schon dem Namen entnehmen kann, besteht die Zusammensetzung aus dem Wort "E" für elektronisch und Sport für die uns doch bekannte Aktivität. Wann ein Spieler dann tatsächlich E-Sport betreibt, hängt stark von seiner spielerischen Ausrichtung ab. Ein E-Sportler hat seine wöchentlichen Trainingseinheiten, an welchen er an seinen Taktiken feilt und gegen reale Gegner im Internet oder auch offline Testspiele bestreitet. Das Ziel des E-Sportlers findet man bei den diversen nationalen und auch internationalen Turnieren, an welchen es dann auch um grosse Preisgelder geht.

E-Sport Bild

Frage:

Nun einmal eine etwas praktischere Frage. Kannst du uns erklären, wie man zu einem Team kommt, das sich mit aktuellen "E-Sport"-Titeln beschäftigt? Muss man sich da bewerben und Testspiele bestehen, oder läuft das anders ab?

Antwort:

Du kannst es dir wie beim Fussball vorstellen. Ein neuer Spieler wird sowohl auf seine spielerischen wie auch auf die sozialen Fähigkeiten getestet. Wenn ein E-Sportler in einem Team spielt, ist es von höchster Wichtigkeit, dass er auf Aktionen der Mitspieler eingehen kann und mit diesen um den Sieg spielt. Nachdem ein Spieler mit seinen Fähigkeiten überzeugt hat, wird er in das Team eingefügt, wo er mit den kommenden Trainings die Spielweise seines Teams kennen lernt. Natürlich gehören zu einem solchen Verfahren auch Testspiele.

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Daniel Hanin

 
Daniel Hanin am 18 Okt 2005 @ 14:18
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