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E.T. Games: Special

  Personal Computer 

Jahre ist es her, seit ein kleines, braunes Etwas die Herzen von Millionen Kinobesuchern erobert hat. Die Rede ist natürlich von E.T., der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Nachdem der Film nun noch einmal in die Kinos gekommen ist, lassen im Medienzeitalter natürlich auch die entsprechenden Videospiele nicht lange auf sich warten.



Gleich drei Spiele?!

Alle E.T.-Fans, die in ihrer Freizeit auch Computerspiele zocken, dürfen aufhorchen: Zum Film sind nämlich stolze drei E.T.-Spiele für den PC und andere Systeme erschienen. Wenn man in den Laden geht, um sich für eines der drei Spiele zu entscheiden, fällt einem zuerst einmal der Preis auf. "Oh, das ist ja gar nicht so teuer", denkt man sich, doch bis zu diesem Zeitpunkt kann man auch noch nicht wissen, wie viel das Spiel überhaupt wert ist. Alle drei Spiele werden separat zu einem mehr oder weniger einheitlichen Preis verkauft. Im folgenden Review werde ich allerdings alle drei Spiele zusammen dem kritischen Gbase-Test unterziehen. Voraussagend muss erwähnt werden, dass alle drei Spiele primär für Kinder entwickelt worden sind.

E.T. der Ausserirdische

Im wohl besten Spiel der Serie übernehmt ihr die Rolle von E.T dem Ausserirdischen. Nachdem ihr das Spiel installiert und gestartet habt, könnt ihr zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen. Danach wird euch in einem knappen Video die Ankunft von E.T. auf der Erde gezeigt. Leider fehlt in dieser Sequenz trotz der Lizenz die original E.T.- Musik. "Nun gut", denkt sich der E.T.-Fan, "Hauptsache E.T. ist dabei!". Und damit hat besagter Fan gar nicht mal so Unrecht: Eure Aufgabe ist es als E.T. in einem klassischen "Point and Click"-Adventure genügend Einzelteile einzusammeln, um die berühmte Kommunikationsmaschine bauen zu können, mit der das Raumschiff kontaktiert werden kann.

E.T. Games Bild

Das für Kinder gemachte Adventure wurde ziemlich einfach gestrickt: Alle wichtigen Objekte werden mit einem silbrigen Schimmer dargestellt, um nicht übersehen zu werden. Richtige Rätsel lösen muss man eigentlich auch nicht. Das Spielgeschehen wird vielmehr von kurzen Minispielen bestimmt. So müssen zum Beispiel Bonbons an die richtige Stelle gemurmelt oder Blütenblätter nach Farben sortiert werden.

Die Grafik präsentiert sich in einem ziemlich biederen Gewand: Die Personen und Umgebungen wurden mehr schlecht als recht gerendert und flüssige Animationen sind erst gar nicht vorhanden, was auf den Screenshots allerdings nicht sehr gut zu erkennen ist. Nicht einmal das Intro sieht gut aus, dafür kann man sich aber den Kinotrailer in ebenfalls schlechter Qualität ansehen - schliesslich soll der E.T.-Fan ja nicht nur das Spiel kaufen, sondern auch noch ins Kino gehen! Die deutsche Sprachausgabe ist hingegen immerhin von annehmlicher Qualität.

E.T. Games Bild

Fazit

Das E.T.-Adventure stellt mit Abstand noch das Beste der drei Spiele dar. Dennoch befinden sich Grafik, Langzeitspass und Spielidee auf einem unteren Niveau. Kinder kann das Spiel sicher eine gewisse Zeit lang angenehm auf gewaltlose Weise unterhalten, doch der horrende Preis rechtfertigt sich dadurch nicht im Geringsten. Abschliessend kann ich dazu nur sagen, dass wir es hier wieder einmal mit einer unverschämten Geldmacherei zu tun haben, die mit dem Namen E.T. versucht, die Käufer anzulocken. Finger weg!

Wertung: 50%


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Admin

 
Admin am 31 Mrz 2005 @ 10:48
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