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Electronic Arts: Special

  Personal Computer 

Viele Videospieler wissen, welche Firmen für welche Spiele zuständig sind. Doch wie die jeweilige Firma entstanden ist und welche Höhen und Tiefen sie durchgemacht hat, wissen dagegen nur die Wenigsten. In unserem letzten Entwickler-Special haben wir uns mit dem Traditionsunternehmen Ubisoft beschäftigt und das gesamte Unternehmen ein wenig durchleuchtet. In unserem heutigen Special sehen wir uns eines der grössten und beliebtesten Studios der letzten Jahre an - Electronic Arts. Wie es zu dem heutigen Erfolg gekommen ist und was sich alles hinter dem Namen Electronic Arts verbirgt, erfahrt ihr in unserem Artikel.



Es war einmal vor langer Zeit...

Besser gesagt im Jahre 1982, da gründete Trip Hawkins das Unternehmen Amazin Software. Seinen ersten Firmensitz nahm es in San Mateo, Kalifornien, ein. Da man den Namen Amazin Software jedoch nicht passend fand, taufte man sich kurzer hand in Electronic Arts um, veröffentlichte die ersten Software-Titel für den Apple II und den damals sehr beliebten Atari. Ein Jahr nach der Gründung umfasste die Firma bereits fünfzig Mitarbeiter; 34 Titel brachte man bereits auf den Markt. Schon kurze Zeit später, wir schrieben mittlerweile das Jahr 1984, landete EA mit Skyfox ihren ersten Nummer 1-Hit und eröffnete zudem als erste Firma ein eigenes Vertriebsnetz.

Bereits 1985 übernahm EA das Publishing von Produkten, die nicht im eigenen Unternehmen entstanden. Sie wurde zum führenden Anbieter in Sachen Software und brachte gleichzeitig die ersten 16-Bit-Spiele für den Amiga und IBM-PCs auf den Markt. Der Grundstein für die heutigen erfolgreichen Spiele wurde im Jahre 1987 mit Earl Weaver Baseball gelegt. Ausserdem wurde im selben Jahr die erste europäische Zweigstelle in London eröffnet. Ein Jahr später begann EA mit dem Direktvertrieb der Software in Australien. Da ein grosses Unternehmen in den USA bekanntlich gerne an die Börse geht, hat sich EA diesbezüglich nicht lumpen lassen und stieg 1989 mit ins Boot. Der Anfangskurs der Aktie lag bei einem Dollar. Heute beträgt das Stück 56 Dollar. Im selben Jahr entwickelte das Unternehmen den Spielehit Populous unter der Führung von Peter Molyneux und wurde zum Studio des Jahres erkoren.

Electronic Arts Bild
Das Jahr 1990. Sega brachte die Genesis-Konsole auf den Markt und Electronic Arts wurde sofort führender Anbieter auf dieser Plattform. Ausserdem war EA zu diesem Zeitpunkt führender unabhängiger Anbieter von 16-Bit-Spielen in den USA. 1991 war für EA ein sehr erfolgreiches Jahr. Sie führten die bis heute erfolgreichste und beliebteste Marke in die Industrie ein: EA Sports. John Madden Football erschien für die neue Nintendo-Konsole und wurde sofort zum Superhit. Ausserdem übernahm man das Unternehmen Distinctive Software in Vancouver, Kanada. Dies wurde zum Herzstück des heute grössten Spiele-Entwicklungs-Studios der Welt: EA Kanada. Der Jahresumsatz erreichte erstmals die Hundert Millionen Dollar-Grenze und Trip Hawkins wurde durch Lawrence F. Probst III ersetzt. Ein Jahr später eröffnete EA eine weitere Niederlassung in Japan und kaufte die Origin Studios. Im Jahre 1993 erwarb man die FIFA-Lizenz und legte damit den Grundstein für eines der erfolgreichsten Sportspiele weltweit. Ein weiterer Sitz wurde in Gütersloh eröffnet und mit "Sherlock Holmes - Der Fall des gezackten Skalpells" erschien das erste vollständig ins Deutsche übersetzte Spiel.

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Daniel Hanin

 
Daniel Hanin am 25 Sep 2005 @ 15:15
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