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Europa Universalis III: Entwickler Interview

  Personal Computer 

Anhand einer frühen Beta-Version durften wir uns bereits einen ersten Eindruck vom dritten Teil der berühmten Europa Universalis-Serie verschaffen, die uns jetzt schon zu überzeugen vermochte, wie wir in unserem Preview berichteten. Bis zum Release des Spiels dauert es allerdings leider noch ein paar Monate. Um die Wartezeit bis dahin zumindest ein bisschen zu verkürzen, haben wir nun ein kurzes Interview mit den Entwicklern von Paradox Interactive geführt, in dem sie uns einige äusserst interessante Dinge verraten haben.

GBase:

Könnt ihr für all diejenigen, welche noch nie von Europa Universalis 3 gehört haben, erst einmal etwas zu den Features des Spiels erzählen?

Entwickler:

Hier erstmal eine Erklärung, um was es in dem Spiel eigentlich geht: Europa Universalis 3 ist in der Renaissance angesetzt und beschäftigt sich mit der damaligen Geschichte der Welt, auf deren Fortgang ihr grossen Einfluss habt. Denn ihr bestimmt selbst, welche der rund dreihundert spielbaren Nationen ihr zu Ruhm und Ehre führen wollt. Das Spiel selber ist in diverse Features unterteilt:

Krieg - Armeen und Flotten rekrutieren sowie Generäle und Admiräle anheuern, um diese anschliessend in den Kampf zu schicken. Das sind eure Hauptaufgaben hier. Im Laufe der Zeit werdet ihr auch immer neue Technologien erforschen, die euch Zugriff auf neue Einheiten verschaffen. Generell kann man sagen, dass jeder Einheitentyp offensiv, passiv oder ein Mix aus beidem sein kann. Das heisst jedoch nicht, dass defensive Einheiten nicht angreifen können. Sie sind einfach auf die Verteidigung spezialisiert. Beachtet ihr das bei den Kämpfen, hat eure Armee einen enormen Vorteil.

Handel - Ihr müsst Händler aussenden, um eure Beziehungen auf dem Weltmarkt zu verbessern. Nur so gelangt ihr zu grossem Reichtum.

Kolonisation - Entsendet Kolonisten, um bisher unbekannte Regionen zu entdecken und diese zu besetzen.

Religion - Religion ist ein Nullsummenspiel. Ihr entscheidet, welche Religion ihr toleriert und welche ihr bekämpft. Entsendet Missionare, um die Ungläubigen von eurer Religion zu überzeugen.

Diplomatie - Benutzt Diplomatie, um Allianzen zu bilden und Vereinbarungen mit euren Nachbarn zu treffen. Mit etwas Geschick könnt ihr so sogar Herrscher des Römischen Reiches werden.

Euer Reich - Verbessert eure Provinzen, um das Maximum aus ihnen rauszuholen. Ändert eure Regierungsform, stellt Berater ein und seid offen für neue Ideen, um Boni zu erhalten und euer Reich zu verstärken.

Europa Universalis III Bild

GBase:

Was ist ihr persönliches Lieblingsfeature?

Entwickler:

Mein Lieblingsfeature ist das Konzept der nationalen Ideen. Jede Nation kann bis zu zehn von insgesamt fünfundzwanzig zur Verfügung stehenden Ideen haben, der ihr spezielle Boni zur Verfügung stellt, wie beispielsweise Verbesserungen auf dem Schlachtfeld oder in der Forschung. Das Schöne an dem System ist, dass eine Nation nicht in allen Bereichen stark sein kann. Ihr solltet eure Wahl also sehr sorgfältig treffen.

GBase:

Welches sind die grössten Verbesserungen im Vergleich zu Europa Universalis 2?

Entwickler:

Für neue Spieler oder solche, die Europa Universalis 2 als zu schwierig empfunden haben, wurden diverse Änderungen am Interface und am Spielprinzip vorgenommen. Leicht zu erlernen, aber schwierig zu meistern, lautet das Motto. Unser Ziel ist es, dass die Spieler sich bei Europa Universalis 3 schnell zurechtfinden und dann Schritt für Schritt die komplexeren Aspekte des Spiels erlernen. Im Vergleich zum zweiten Teil gibt es nun auch wesentlich mehr Freiheiten. Wer will, kann seine Provinzen beispielsweise völlig selbständig verwalten und von der Regierungs- bis hin zur Gesellschaftsform so gut wie alles selbst bestimmen.

Europa Universalis III
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Tim Richter


 
Tim Richter am 27 Okt 2006 @ 09:36
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