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Funatics: Neuanfang Special

  Personal Computer 

2001 war für die Spielebranche ein schwieriges Jahr, dass wohl unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" stand. Einige Firmen überlebten die Insolvenz, wie zum Beispiel Phenomedia oder auch Ascaron, andere jedoch konnten sich an keinen rettenden Strohhalm klammern. Auch die "Cultures"-Macher erwischte es und der Weg zum Amtsgericht war unausweichlich - doch die Jungs wagten einen Neuanfang!



Ende 1997/Anfang 1998 hat BlueByte gut lachen - die Siedler gehen in die zweite Runde und werden, wie erwartet, ein durchschlagender Verkaufserfolg. Doch die Mannen hinter dem Sequel werden flügge.
Anfang 1998 machen sich Thomas Häuser, Thorsten Knop und Thomas Friedmann von BlueByte selbständig und gründen "Funatics Development" - eigene Ideen wollen verwirklicht und umgesetzt werden.

Funatics Bild

Doch es scheint fast so, also ob die Siedler das dynamische Duo nicht loslassen wollten. Obwohl zuerst die Arbeiten an "Cultures" begonnen, war das erste veröffentlichte Spiel die PC-Umsetzung des Brettspiels "Die Siedler von Catan".
Thomas Friedmann erklärt die Anfangszeit so: "Da unsere Gründung einiges an positivem Presseecho bekam und man uns auch kannte, stand dann bald darauf Klaus Teuber bei uns in der Tür und wir diskutierten eine Umsetzung seines genialen Brettspiels "Die Siedler von Catan" für den PC. Da unsere Vorstellungen, wie so was aussehen könnte, sehr nah beieinander lagen, haben wir das Spiel dann auch tatsächlich umsetzen dürfen."
Während der Entwicklung liess man jedoch "Cultures" nicht aus den Augen. Nachdem sich "Catan - die erste Insel", wie die Umsetzung letztendlich hiess, auch sehr gut verkaufte, eroberten bald die kleinen Racker als zweites Funatics Spiel den PC.

"Catan" verkaufte sich über 160.000 mal und "Cultures" setzte weltweit über 200.000 Units ab. Funatics war erfolgreich und das Team um die drei Gründer wurde grösser.
Nach einiger Zeit kam es zu Gesprächen mit der Phenomedia AG, die bald den Börsengang machte und zur festen Grösse im deutschen Spielemarkt gehörte. Im Mai 2000 beteiligte sich Phenomedia an den in Mülheim beheimateten Funatics Entwicklern. Phenomedia erweiterte die Beteiligung zum Schluss auf 75%.

Funatics Bild

Eigentlich entwickelte sich alles recht gut. Funatics erste beiden Spiele verkauften sich blendend, ein "Cultures" Nachfolger war schon in der Mache und mit "Zanzarah" hatte man ein innovatives Spiel in Petto.
Doch dann kam alles anders - Gerüchte über eine Phenomedia-Insolvenz sollten bald die Runde machen und sich als richtig erweisen.

Funatics
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Admin am 31 Mrz 2005 @ 12:39
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