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Games Academy: Special

  Personal Computer 

Sicher hat jeder schon mal daran gedacht seine eigene Spielidee verwirklichen zu wollen und mit Map-Editoren gebastelt, aber zum Durchbruch hat es nicht gereicht. Die Games-Academy in Berlin verschafft den Studenten das nötige Rüstzeug, um ihrem Ziel einen grossen Schritt näher zu kommen. Seit 1999 hat die Academy das Ziel, den Nachwuchs zu fördern, so dass auch weiterhin grossartige Spiele aus unseren Gefilden kommen. Wir stellen euch die Academy des Spielens näher vor.



Warum eine Academy?

Der Computer- und Videospiele-Markt wächst gesund, dies vor allem durch die Next-Generation-Konsolen PS2, Xbox und Gamecube. Aber auch die immer zahlreicher werdenden Handy-Games und der Nokia N-Gage beweisen, dass immer mehr Menschen mit interaktiven Spielen etwas anfangen wollen. In Zeiten einer schleppenden Wirtschaft möchte die Academy den Game-Markt fördern und talentierten und kreativen Personen einen Job in einem der hiesigen Studios verschaffen.

Die meisten heutigen Entwickler sind Quereinsteiger mittleren Alters und haben sich die Praxis on-the-job über ein Praktikum geholt. Wer eine Ausbildung zum Programmierer beziehungsweise Designer besucht oder eine Film- und Fernsehhochschule abgeschlossen hat und zuletzt noch eine Ausbildung in der Games-Academy erfolgreich ablegt, der hat grosse Chancen in der Spielebranche Fuss zu fassen.

Games Academy Bild

Spiele wie "Die Siedler", "Yager" und "Patrizier" - alle produziert von deutschen Studios - waren nicht nur national ein Erfolg, doch diese Titel sind nur die Spitze des Eisbergs. Auch viel Schrott wurde produziert, der nicht hätte sein müssen. Dass ein Spiel nicht mehr von einer Person alleine programmiert werden kann, sollte wohl längst allen klar sein. Es entwickeln zum Teil bis zu 100 spezialisierte Mitarbeiter über mehrere Jahre an einem Titel, die Produktions-Zahlen bewegen sich bei solch grossen Entwicklungen bereits um die Millionen. Eine professionelle Ausbildung ist also Pflicht und genau dafür ist die Game-Academy wie geschaffen.

Einige Studenten in der Academy haben sich bereits als Hobby intensiv dem Thema Gamen gewidmet und mit Map-Editoren bereits eigene Games programmiert. Doch bevor es bei den jeweils

vier Semester

langen Kursen an den Computer geht, wird erstmal gezeichnet, denn ohne Grundlagen im Zeichnen von Skizzen geht gar nichts. Wie sonst sollen Animationen realistisch erscheinen, wenn die Arme sich falsch bewegen oder die Hände im Vergleich zum restlichen Körper zu gross sind? Die Studenten setzen sich mit Themen wie Anatomie, Porträt, Mimik und Gestik auseinander. Auch Levels wollen richtig designt werden: Landschaften, Häuser und Tiere müssen auch in 3D realistisch aussehen. Wie kann in einer Geschichte eine Spannung entstehen, ohne dass der Spieler bereits vorher weiss, wie es weitergehen wird? Welche Technik wird für welches Genre am besten einzusetzen sein? All diese Fragen möchte die Academy beantworten.

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Admin am 31 Mrz 2005 @ 13:23
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