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Geheimakte 2 - Puritas Cordis: exklusives Interview

  Personal Computer 

Nach dem grossen Erfolg, den Geheimakte Tungunska in der Adventure-Fan-Gemeinde vor zwei Jahren feierte, waren natürlich alle gespannt auf einen möglichen Nachfolger. Dieser wurde dann vergangenes Jahr auf der Games Convention in Leipzig vorgestellt. Auch wir durften bereits einen First Look wagen. Danach ergaben sich noch einige Fragen, die uns dann in einem exklusiven Interview mit Jörg Beilschmidt, dem Verantwortlichen für das Game Design, Marco Zeugner, seines Zeichens Projektleiter und Martin Mayer, dem Technischen Leiter, beantwortet wurden.

Der Nachfolger von Geheimakte Tunguska wird von vielen Spielern sehnsüchtig erwartet. Hattet ihr mit einem derart immensen Erfolg gerechnet, als ihr Geheimakte: Tunguska in Planung und Produktion hattet?


Jörg Beilschmidt: Ja und nein. Einerseits waren wir von Anfang an davon überzeugt, ein richtig gutes Spiel machen zu können. Wir kannten uns ja alle schon und wussten, wozu wir in der Lage sind. Trotzdem mussten wir wenige Tage nach dem Verkaufsstart, als wir die Charts bekamen und ganz oben standen, alle erst einmal kalt duschen gehen!

Es ist natürlich ein tolles Gefühl, wenn man für fast zwei Jahre extrem harte Arbeit mit vielen Entbehrungen gleich doppelt belohnt wird: Einerseits mit guten Verkaufszahlen, andererseits (und das ist ungelogen tatsächlich fast noch wichtiger) mit Fans, die uns mit ihrem Feedback die Kraft gegeben haben, uns auch für den zweiten Teil wieder den Hintern aufzureissen.

Geheimakte 2 - Puritas Cordis Bild

Was hat eurer Meinung nach den Ausschlag für den Erfolg gegeben?


Jörg Beilschmidt: Für die Qualität sind zwei Faktoren entscheidend: Zunächst einmal brauchst du natürlich ein gutes Team. Du brauchst aber auch die Fähigkeit, permanent gegen den "Na ja, nicht perfekt, aber vielleicht fällt es nicht so auf"-Zustand anzukämpfen. Wir verbringen viele nervenaufreibende Stunden damit, Dinge immer wieder zu optimieren. Das macht nicht immer Spass und es kommt nicht selten vor, dass wir schon beim Anblick der Telefonnummer eines Mitarbeiters Krämpfe bekommen. Aber genau dieser fast schon masochistische Hang zur Perfektion macht am Ende den Unterschied aus: Die Spieler merken, dass wir uns auch um Kleinigkeiten viele Gedanken gemacht haben.

Allerdings ist Erfolg nur zum Teil planbar, es gehört immer auch ein bisschen Glück dazu. Haben die Tester in den Spielemagazinen wirklich Lust auf ein Adventure? Kommt die Thematik an? Ist die Konkurrenz überraschend gross? Oder hat man einfach nur Pech und keiner weiss, warum man nicht erfolgreich war?
Bei Geheimakte Tunguska passte am Ende einfach (fast) alles - beim zweiten Teil hoffentlich auch.

Geheimakte 2 - Puritas Cordis
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Birgit Grunow

 
Birgit Grunow am 10 Mrz 2008 @ 07:51
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