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Grand Theft Auto: Special

  Personal Computer 

Pünktlich zum Release der PC-Version des PlayStation 2-Hits "Grand Theft Auto: San Andreas", blicken wir zurück auf die Anfänge der erfolgreichen Spielereihe aus dem Hause Rockstar Games. Frei nach dem Motto "Mach was du willst" begeistert die Reihe seit dem Erscheinen des ersten Grand Theft Auto-Titels Millionen von Spielern in der Welt. Mit San Andreas läutet Rockstar Games nun die nächste Runde auf dem PC ein. Begleitet uns im Rückblick auf eine der erfolgreichsten Spieleserien der Geschichte!



Grand Theft Auto Bild

1997 - Grand Theft Auto

Der 24. Oktober 1997 ist wohl noch heute ein Tag, an den man sich bei DMA Design, heute Rockstar Games, mit Freude zurückerinnert, war es doch der erste Verkaufstag ihres Erstlingswerkes Grand Theft Auto. Ausgestattet mit einer 2D-Grafik, war es für damalige Verhältnisse optisch ein wahrer Leckerbissen, auch wenn das ganze Geschehen nur aus der Vogelperspektive steuerbar war.

Auf sich allein gestellt startet der Spieler in der unbekannten Stadt Liberty City. Ohne Geld in der Tasche, macht er sich auf einen Namen zu machen und die Geldbörse zu füllen. Unterteilt ist die Stadt in Gang-Gebiete. Jede Gang hat mehr oder weniger schmutzige Jobs im Angebot, die es zu erfüllen gilt und die sich der Spieler per Telefon abholen kann. Schnell noch ein Auto geklaut und die Arbeit kann beginnen. Allerdings sehen es die Gesetzeshüter gar nicht so gerne, wenn man bewaffnet durch die Stadt läuft und auf unschuldige Passanten schiesst, um so an ein paar extra Dollar zu gelangen. Anhand von Polizeiköpfen am oberen Bildschirmrand kann der Spieler seinen aktuellen Fahndungslevel ablesen. Ein kleines Vergehen, wie ein Autodiebstahl, der von der Polizei gesehen wird, bestraft den Spieler mit einem Polizeikopf, der nach einer Weile wieder verschwindet, sollte man nicht weiter negativ auffallen. Bei zwei Köpfen setzen sich die Gesetzeshüter auch selbst hinters Lenkrad und verfolgen den Spieler quer durch die Stadt. In hören Stufen übernimmt eine Spezialeinheit die Sache, gefolgt vom FBI. Und sobald sechs Polizeiköpfe am Bildschirmrand erscheinen, greift das Militär ein und jagt den Spieler mit Panzern durch die Stadt.

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Scheint die Lage bei sechs Köpfen schon ziemlich aussichtslos, gibt es zum Glück in manchen Gegenden Pay'n'Spray-Garagen, in denen der Spieler sein Auto umlackieren kann und so die Gesetzeshüter die Spur verlieren, was zur Folge hat, dass alle Polizeiköpfe verschwinden und der Spieler wieder seinen Jobs nachgehen kann. Sollte man doch einmal in die Fänge der Gesetzeshüter geraten, findet sich der Spieler kurzerhand vor dem Polizeigebäude wieder, entledigt von allen Waffen. Beim Tod erwacht der Spieler vor dem Krankenhaus, ist ebenfalls unbewaffnet und darf obendrein auch noch ein paar Scheine für die Behandlung hinblättern.

Je mehr Aufträge der Spieler für eine Gang absolviert, desto stärker sinkt das Ansehen bei den anderen Gangs. Es kann sogar soweit gehen, dass andere Gangs den Spieler beim Betreten des eigenen Territoriums unter Beschuss nehmen. Zahlreiche Missionen erfordern es allerdings, dass der Spieler in feindlichen Territorien operiert, was mit grösseren Geldsummen entlohnt wird. Nach und nach eröffnen sich dem Spieler neue Städte, wie zum Beispiel Vice City oder San Andreas, die mit neuen Gangs und neuen Missionen aufwarten.

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Nach abgeschlossenen Missionen steht es dem Spieler frei sein nächstes Vorgehen zu planen oder sich einfach ein Auto schnappen und die Stadt zu erkunden, frei nach dem Motto ?do what you want?.

Nach dem PC-Release 1997 erschien kurze Zeit später Grand Theft Auto auch auf der PlayStation und konnte dort einen ähnlich grandiosen Erfolg feiern wie auf dem Computer. Dies sollte nicht das letzte Lebenszeichen von Grand Theft Auto sein!

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April 1999 - GTA: London 1969


Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger zu einem so erfolgreichen Spiel erscheinen würde. Im April 1999 erschien das Addon GTA: London auf dem PC und der PlayStation. Konsolenspieler konnten GTA: London auch ohne das Hauptprogramm spielen, PC-Spieler mussten im Besitz des Hauptprogramms sein, um eine Prise London zu erhaschen. Grafisch erfuhr das Spiel mit dem Addon eine Generalüberholung und wirkte mit satten Farben, die sich vom tristen Hauptprogramm deutlich abhoben, noch frischer.

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Das Addon bot darüber hinaus eine komplett überarbeitete Stadt, neue Missionen und neue Autos. Insgesamt umfasste die Stadt London etwa die Grösse zweier Städte aus Grand Theft Auto und bescherte mal wieder wochenlangen Spielspass. Rockstar Games hatte mit den GTA-Spielen also ein ganz heisses Eisen im Feuer und liess kurz nach dem Release des Addons die Bombe platzen.

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Marco Peters

 
Marco Peters am 10 Jun 2005 @ 23:39
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