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Half-Life 2: Spiel des Jahres Special

  Personal Computer 

Es gab einmal eine Zeit, da war die Bezeichnung "Game of the Year" eine Auszeichnung. Heutzutage wird dieser Titel auch gerne für Neuauflagen und Neuveröffentlichungen benutzt. Gut, im Falle von

Half-Life 2

gar nicht mal so weit hergeholt, denn immerhin konnte das Spiel ohnehin etliche Awards absahnen. So ist es nun also an der Zeit, dass die Half-Life 2 - Game of the Year Edition die Händlerregale erreicht und erneut um das Geld der Spieler wirbt.

Half-Life 2 konnte bei der Veröffentlichung einen Preis nach dem anderen einheimsen. Die Magazine überschlugen sich mit Höchstwertungen und nach anfänglichen Problemen mit Steam waren auf einmal alle glücklich. Für reichlich Verwirrung sorgten allerdings die diversen über Steam vertriebenen Fassungen des Spiels. In der im Laden erhältlichen Fassung war lediglich Counter-Strike: Source enthalten. Was also genau bietet uns nun diese Neuauflage? Und für wen lohnt sich der Kauf überhaupt?

Half-Life 2

Klar, die ganze Sonderausgabe wäre ziemlich hinfällig, wenn nicht Half-Life 2 enthalten wäre. Als Gordon Freeman wacht ihr plötzlich in einem Zug nach City 17 auf, werdet leicht verstört vom G-Man begrüsst und müsst mit ansehen, in welchem Zustand sich die Stadt befindet. Angeblich soll sie die letzte Zufluchtstätte der Menschheit sein, doch irgendetwas ist eindeutig faul. Vor allem ist es ziemlich ungünstig für den Spieler, dass Gordon scheinbar gesucht wird. Zum Glück trefft ihr einige Kollegen aus dem ersten Teil und schon kann das Abenteuer beginnen. Die Combine haben die gesamte Stadt unter ihrer Kontrolle, doch weit und breit ist zunächst nichts von den finsteren Aliens vom Planeten Xen zu sehen. Was also ist hier geschehen? Warum werden die Bürger der Stadt so schlecht behandelt? Und was hat es mit dem riesigen Turm in der Mitte der Stadt auf sich?

Half-Life 2 Bild
Half-Life 2 kann auch heute noch mit der hervorragenden Source-Engine begeistern. Die Landschaften sehen sehr naturgetreu aus, was in den zahlreichen Aussenmissionen auch bestens zur Geltung gebracht wird. Einige Spieler waren jedoch frustriert, weil das klaustrophobische Gefühl des ersten Teils dadurch irgendwie verloren ging. Stattdessen dürft ihr mit einigen Fahrzeugen durch die Gegend preschen und die wundervolle Optik geniessen.

Eines der grössten Highlights im Spiel ist jedoch die Physik-Engine. Praktisch jedes Objekt reagiert physikalisch korrekt und kann, je nach Gewicht, hochgehoben und weggeworfen werden. Um den Spielspass durch die Decke zu katapultieren, findet ihr extra eine Waffe im Spiel, mit der ihr die vielen Objekte in den Levels manipulieren könnt. Mal ehrlich, es macht doch viel mehr Spass, Gegner mit Heizungen oder brennbaren Fässern zu bewerfen, als einfach auf sie zu schiessen, oder nicht?

Counter-Strike: Source

Counter-Strike gehört zweifelsohne auch heute noch zu den beliebtesten Online-Spielen der Geschichte. Jeder Gamer kennt den Namen, die meisten haben die damalige MOD für Half-Life auch schon mindestens einmal angespielt. Inzwischen ist das Spiel technisch jedoch ziemlich veraltet, so dass Valve die Chance für eine Aufpolierung ergriffen hat. Gemeinsam mit Half-Life 2 glänzt auch Counter-Strike mit der Source-Engine und sorgt damit für bessere Texturen und vor allem eine ausgefeilte Physik.

Alte Hasen sind jedoch noch immer skeptisch, denn die Neuauflage spielt sich spürbar anders als das beliebte Counter-Strike 1.6. Auch die grossen Ligen hatten so ihre Probleme mit einer Umstellung auf die Source-Version. Inzwischen wurde jedoch einiges getan und das Spiel wurde reichlich mit neuen Maps und anderen Inhalten erweitert. Auch in Zukunft dürfen Spieler davon ausgehen, dass Counter-Strike: Source immer weiter ergänzt wird.

Half-Life 2
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Benjamin Boerner

 
Benjamin Boerner am 10 Nov 2005 @ 22:57
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