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MMORPG: Die Zukunft Special

  Personal Computer 

MMORPG - diese Abkürzung steht weder für eine Medizin, noch für irgendein Spiel - MMORPG bedeutet schlicht und einfach Massively-Multiplayer-Online-Role-Playing-Game, kurz "Online-Rollenspiel" genannt.



Mit der Eroberung des Internets, auch für den normalen Benutzer, begann der Aufstieg der MMORPGs. Dies liegt nun etliche Jahre zurück, genauer gesagt startete alles vor acht Jahren mit dem ersten, echten Online-Rollspiel: Ultima Online. Fast gleichzeitig erschien Meridian 59, welches heute eigentlich kaum noch jemand kennt, doch totgesagte leben länger, so wurde das engagierte Entwicklerteam flugs wieder angeheuert und seit fast einem Jahr kann man wieder in die Welt von Meridian 59 eintauchen.

In der Zwischenzeit sind überall auf der Welt weitere MMORPGs erschienen, doch aufgrund der Tatsache, dass es in Deutschland und der Schweiz bislang an preisgünstigen Internet-Flatrates mangelte, erschienen viele Spiele erst gar nicht. Alles änderte sich allerdings zur Jahrtausendwende, mit der T-Online Flatrate für Modem-User waren die Weichen für eine glorreiche Zukunft gestellt und dann ging alles sehr schnell. Mit der ersten Breitband-Flatrate (per ADSL) konnten die User grössere Upgrades downloaden, es bestand sogar die Möglichkeit, in den USA längst eingeführt, Spiele online zu erstehen und sich diese dann, in der aktuellen Version, downzuloaden. Somit stieg die Anzahl der MMORPGs ab 1999 ständig an. Zunächst war es Mankind, welches neuen Wind in die Szene brachte. Zum ersten Mal konnte man ein Echtzeitstrategie-Spiel in einem riesigen Universum online spielen. Später erkannten auch die Software-Riesen den Erfolg von Online-Spielen, so versuchten sie die zahlenden Käufer mit immer besseren Spielen auf ihre Seite zu locken. Perlen wie EverQuest, Asheron`s Call, Anarchy Online, Dark Age of Camelot, Neocron, Shadowbane und jüngst Star Wars: Galaxies entstanden. Doch die Rechnung geht nicht immer auf.

MMORPG Bild

Bestes Beispiel hierfür war der Release von Asheron`s Call 2. Von den Spielern lang erwartet, dauerte es nicht lange und die Zahlen der User gingen nach der Einführung rapide bergab. Was war geschehen? Ganz einfach: Der erste Teil war so populär, dass dem zweiten Teil schlichtweg das Wasser abgegraben wurde, es kamen einfach zu wenig Leute, da sich die meistens bereits in dem ersten Teil einen starken Charakter erkämpft hatten, den sie nicht so einfach ?abgeben? wollten. Inzwischen wurde Teil 2 von Microsoft verkauft.

Warum MMORPGs?

Natürlich steht hinter diesem bedeutungsvollen Namen auch eine riesige Maschinerie, die an diesem System verdienen will. Zwar sind die Entwicklungskosten für solche Art von Spielen ungefähr mit den Kosten für normale Spiele vergleichbar, doch nach dem Release geht es erst richtig los. Eine Support-Mannschaft muss sich 24 Stunden am Tag, 30 Tage im Monat und 365 Tage im Jahr um das Spiel kümmern. Es müssen Fragen beantwortet, Bugs beseitigt und neue Elemente eingebaut werden, dies alles verschlingt unheimlich viel Geld. Doch die Publisher verdienen an einem Spiel gleich zweifach. Zunächst einmal muss der Spieler das entsprechende Spiel im Handel erwerben, dabei orientiert sich der Preis an ganz normalen Spielen. Als nächstes wird eine monatliche Gebühr erhoben, die natürlich bei jedem Game unterschiedlich hoch ausfällt. Dabei wird der Spieler mit einem kostenlosen Monat gelockt, doch danach muss regelmässig bezahlt werden und das nicht zu knapp. Mit MMORPGs lässt sich also, wie man sehen kann, auch später, vorausgesetzt es sind genug Leute aktiv, Geld verdienen, welches man zum Teil für den Support und zum Teil für die Entwicklung neuer Projekte ausgeben kann.

MMORPG Bild

Hier präsentieren wir euch einmal eine Liste der momentan populären MMORPGs und zeigen euch die wichtigsten Fakten auf:

MMORPG
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?



Admin

 
Admin am 31 Mrz 2005 @ 13:23
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