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MS Wireless Entertainment Desktop 7000: Hardware Test

  Personal Computer 

So flach, und trotzdem sieht man nicht drüber hinweg: über Microsofts stylishste Tastatur in diesem Desktop-Set! Wir haben für euch die Kombination aus Maus und Tastatur ausführlich getestet und wollten es endlich wissen. Hat Bluetooth im Gamer-Sektor überhaupt eine Chance?


Microsoft Wireless Entertainment Desktop 7000


Im Paket:

MS Wireless Entertainment Keyboard 7000, MS Wireless Laser Mouse 8000, Ladestation für Maus, Batterien/Akku, Bluetooth-Empfänger (USB)
MS Wireless Entertainment Desktop 7000 Bild

Preis:

159,99 EUR

Tastatur: Wireless Entertainment Keyboard 7000

Pro

+ Sehr hochwertige Verarbeitung
+ Teilweise aus Aluminium
+ Sehr flach
+ Platzsparend
+ Kabellose Freiheit
+ Zahlreiche Zusatztasten
+ Touchfelder
+ Windows-Vista-Taste
+ Sehr angenehmes Tippen
+ Sehr leise Tippgeräusche
+ Sehr rutschsicher

Kontra

- Nicht höhenverstellbar
- Typische Bluetooth-Aussetzer
- Keine Ladeeinheit für Akkus
- Batterie-Lebensdauer schwach
- Eher für Zehn-Finger-Schreiber geeignet
- Touchfeld-Tasten schnell ungewollt betätigt
- Kein Numpad

MS Wireless Entertainment Desktop 7000 Bild

So viel Eigenständigkeit bietet diese Tastatur, was ihr auch anzusehen ist. Das Design: schön, schnörkellos, funktionell, seriös. Und trotzdem heisst es hier "Form follows function". Denn mit seinen zahlreichen Funktionen braucht sich das Microsoft Wireless Entertainment Keyboard 7000 nicht zu verstecken. Besonders schön: im oberen und unteren Bereich hat Hersteller Microsoft Aluminiumteile verarbeitet. Die machen aus dem Tastenbrett ein stabiles Designobjekt für den anspruchsvollen Anwender. Alles fühlt sich angenehm an, auch die Tasten. Die erinnern übrigens sehr an die von einem Notebook, auch in Sachen Haptik und Akustik. In der Mitte der schmalen Handauflage blinzelt ein buntes, rundes Windows-Vista-Logo unter einer Taste hervor. Damit lassen sich unter dem neuen Betriebssystem eben Vista-typische Menüs aufrufen. Etwas zu prominent geraten. Eine kleinere Vista-Taste findet der Benutzer auf der rechten Seite der Tastatur, gleich unter dem speziellen Maus-Tastenfeld.

Auch bei diesem Pad ist die Reminiszenz an Notebooks gegeben. Wer keine Maus am Rechner angeschlossen hat, oder wenn das Gerät gerade rumzickt, der schaltet einfach per Kippschalter auf Maussteuerung um und kann dann über ein Touchfeld den Mauszeiger bewegen. Linke und rechte Maustaste sind gegenüber auf der linken Seite der Tastatur angebracht. Das funktioniert sogar problemlos, auch wenn diese Steuerung sicherlich kaum für schnelle Action-Spiele geeignet ist. Im Steuerkreuz-Modus wird aus dem Touchfeld dann tatsächlich auch noch eine Vier-Wege-Klicksteuerung mit einer mittig integrierten OK-Taste (beispielsweise für den Enter-Befehl). Keine schlechte Sache.

Weitere Zusatztasten: Lupenfunktion, Windows-LiveCall-Messenger, Lautstärke- und Kanal-Kippschalter, Mute und die üblichen Steuertasten für Multimedia-Software. Wer nach den F-Tasten und nach der Esc-Taste sucht, muss zunächst genauer hinschauen. Die sind nämlich unter kleinen Erhebungen im oberen Bereich der Tastatur versteckt. Touchfeld-Alarm! Der Optik schadet das ganz sicher nicht. Schön, wenn seltener benutzte Tasten auch seltener zu sehen sind. Nur bringen die Touchfelder gerade für Spieler einige Probleme mit sich. Sie reagieren nämlich sehr empfindlich schon bei leichter Annäherung der Fingerkuppe. Oft genug führt man dann Befehle mehrmals aus. Unbeabsichtigt. Etwas Übung und Fingerspitzengefühl gehören also zwangsläufig dazu.

Eine Windows-Taste, wie sonst bekannt, gibt es in der Form nicht mehr. Ihr musste eine Fn-Taste (Function) weichen. Die führt bei zeitgleichem Druck einiger F-Tasten programmierbare Befehle oder andere Zusatzprogramme aus, oder öffnet definierte Ordner. Schon aufgefallen? Der Tastatur fehlt ein Numpad! Für manche Spieler ein unverzeihlicher Makel, für andere eine günstige Option, an eine sehr aufgeräumte, komprimierte Tastatur zu kommen. Etliche Tests haben ergeben: Das Numpad war in keinem Spiel wirklich notwendig. Zur Not programmiert man eben die Tastenbelegung um, wer beispielsweise nach dem Num/Lock sucht, um etwa im geliebten Online-Spiel den Dauerlauf zu aktivieren.

Und was machen die üblichen Bluetooth-Probleme? Erstaunlich, wie wenig davon zu bemerken ist. Selbst in Spielen wie Counter-Strike Source, in denen es also auf extrem schnelle Bewegungsabläufe ankommt, machte das Wireless Keyboard 7000 keine Umstände. Dann schon eher im normalen Desktop-Betrieb, wie etwa in Chats. Zugunsten der Lebensdauer der Batterien schaltet sich die Tastatur bei längerer Nichtbenutzung oder nach dem Einschalten des Rechners in den Standby-Modus. Um den zu deaktivieren, bedarf es nach dem ersten Tastendruck zwei bis drei Sekunden, bis die Tastatur wieder voll einsatzbereit ist. Ein Kompromiss, den man in Kauf nehmen kann. Denn in Spielen, in denen es eh selten zum Standby kommt, muckt das Bluetooth-Gerät absolut nicht rum. Selbst die anfängliche Installation und die Erkennung der Hardware funktionierte reibungslos. Das war bislang längst nicht bei allen BT-Geräten der Fall.

Fazit von Thomas Richter:

Ein echter Hingucker ist das Keyboard 7000 allemal. Und wer oft mit seinem Notebook unterwegs ist, kommt auch mit der Bedienung des Geräts sofort zurecht. Schön, dass das Tastenfeld auch leicht gekrümmt ist und damit einer ergonomischen Haltung der Hände Vorsorge getragen worden ist. Die leichten Probleme beim Umgang mit der Bluetooth-Technologie, respektive mit den Kompromissen, die die verkürzte Lebensdauer der Batterien mit sich bringt, muss man schon wegstecken und auch bezahlen können. Sonst wird man mit diesem chicen, modernen Gerät nicht glücklich.

MS Wireless Entertainment Desktop 7000 Bild

(auf Seite 2: Die Maus im Test.)

MS Wireless Entertainment Desktop 7000
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 05 Apr 2007 @ 07:23
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