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Medal of Honor - Allied Assault: Interview

  Personal Computer 

Anlässlich des EA-

Medal of Honor: Allied Assault

-Events in Düsseldorf hatten wir die Gelegenheit, mit dem Executive Producer, Rick Giolito, ein ausführliches Interview zu führen. Lest hier u.a. alles über die letzten Geheimnisse des Spiels und seine Zukunftsvisionen.



GBase:

Bitte stell dich unseren Lesern vor, Rick.

Rick Giolito:

Medal of Honor - Allied Assault BildMein Name ist Rick Giolito, ich bin der Executive Producer der Medal of Honor-Reihe auf dem PC und MoH-Frontline für die PS2. Weiter bin ich verantwortlich für die weitere zukünftige Entwicklung der MoH-Spiele.

GBase:

Was ist der Unterschied zwischen MoH: Allied Assault auf dem PC und MoH: Frontline auf der PS2?

Rick Giolito:

Ein offensichtlicher Unterschied sind die total verschiedenen Stories. Auf dem PC spielst du Lt Mike Powell und es ist ein missions-basiertes Spiel, welches dich von Nord-Afrika nach Norwegen, dann zum Omaha-Beach und nach Deutschland führt. Unser Ziel auf der Plattform PC war, dem Spieler einen breiten Eindruck und ein Erlebnis vom 2. Weltkrieg zu geben. Ein weiterer Unterschied ist der Multiplayer-Part, welchen wir für MoH das erste Mal erstellt haben. Online können bis zu 32 Spieler in einer Map antreten. Du hast also eine sehr tiefes Single-Player Spiel mit einem guten Multiplayer-Part mit neun Maps und vier verschiedenen Modis wie Deathmatch, Team-Deathmatch, objective-based Team-Match und noch einem andereren, der mir gerade entfallen ist (Gelächter).

In der PS2-Version gehen wir zurück auf Lt Jimmy Patterson, welcher bereits in der Original-Version die Hauptperson war. Das Spiel ist in eine kontinuierliche Story eingebettet. Der Spieler wird nach Belgien geschickt, wo er nach einer geheimen Waffe suchen muss, welche die deutsche Wehrmacht entwickeln soll. Sie könnte den Krieg total verändern. Während des Spiels trifft er auf Adolf Sturmgeist, den Charakter, der die Waffe entwickelt. Weiter wird man in der PS2-Version auf dem Juno-Beach landen, was sehr aufregend sein wird. Das ist so der Unterschied zwischen den beiden Produkten.

Medal of Honor - Allied Assault Bild

GBase:

Worin hebt sich MoH: AA von den anderen 3D-Shootern besonders ab?

Rick Giolito:

Unser Ziel war es, ein Spiel zu produzieren, dessen Tiefe, Atmosphäre, sowie das Erlebnis für den Spieler über alles andere hinausgehen soll, was man früher gespielt hat. Wir haben das so gemacht, dass der Spieler in MoH: AA-Szenarien mit KI-gesteuerten Soldaten mitkämpfen kann. Diese Art von Single-Player war noch nie da. Du arbeitest dich mit deinem Team vor und erreichst zusammen das Ziel. Dann gibt es eine Mission, in der der Spieler das Team mit einem Panzer schützen muss. Jedoch kann der Spieler sich auch einfach zurücklehnen und sagen, "Hey macht das selbst", und das Team geht trotzdem vorwärts und kämpft sich vor. Diese Authenzität hat noch niemand zuvor erreicht. Startest du eine Mission nochmals neu, reagiert die KI jedesmal anders, da es davon abhängt was der Spieler und die gegnerische KI tun. Das Verhalten ist also jedesmal verschieden und das ist absolut fantastisch. Es gibt dir einen sehr guten Eindruck, wie der 2. Weltkrieg war. Es zieht dich richtig rein und ist für den Spieler eine völlig neue Erfahrung.

Medal of Honor - Allied Assault
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Admin

 
Admin am 31 Mrz 2005 @ 13:13
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