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Microsoft Reclusa: Hardware Test

  Personal Computer 

Microsoft verkauft nach der DeathAdder-Maus ein weiteres Stück Hardware, das in Kooperation mit Hersteller Razer entstanden ist. Schwarzer Kunststoff, blau hintergrundbeleuchtet - ob die Reclusa-Tastatur aber auch für ein Leuchten in den Augen der Spieler sorgt?



Microsoft Reclusa
Preis: 49.95 Euro
Test mit Firmware-Version 1.00, Treiber-Version 1.00

Microsoft Reclusa Bild

In grossen weissen Lettern prangt das Microsoft-Logo auf dem oberen, erhaben glänzenden Kunststoffbereich der Reclusa. Dass Partner Razer seine Finger in der Entwicklung der Hardware hatte, könnte angezweifelt werden. Ein Razer-Logo oder auch nur die Erwähnung jenes Herstellers wird auf der Tastatur selbst vergebens gesucht. Mit "Powered by Razer" wird höchstens auf der Verpackung geworben. Aber immerhin ist die Einstellungs-Software anscheinend von Razer programmiert worden. Sie bietet ein optisch typisches Razer-Menü mit diversen Individualisierungsmöglichkeiten. Die/das Reclusa reiht sich nahtlos in die jüngste Produktlinie Razers ein und macht beispielsweise neben einer DeathAdder-Maus nicht den Eindruck eines Fremdkörpers auf dem Schreibtisch. Mit üppigen Dimensionen macht die Tastatur Platz für einige Spielereien, die laut Verpackung "speziell für Gamer" gemacht sind. Dass Schwarz mittlerweile wieder die In-Farbe in Sachen technischer Geräte ist, braucht gar nicht weiter angezweifelt werden. Tatsächlich steht die Reclusa schwarz wie die Nacht da, mit einer schwer zu beschreibenden, ovalen Form. Wem's zu dunkel ist, der freut sich über die blaue Hintergrundbeleuchtung. Und schon sieht das Objekt aus wie ein gequetschter Insektenkopf auf einem Acid-Trip. Nicht nur für Insektenforscher ein schöner Anblick.

Microsoft Reclusa Bild

Mal blaumachen

Gleich vorweg: die Beleuchtung der Tasten lässt sich nicht deaktivieren. Und auch die Helligkeit ist nicht regulierbar. Keine blendend gute Lösung von Razer, aber das muss auch nicht zwangsläufig so sein, denn störend hell leuchtet die Reclusa eh nicht. Eher gerade noch so, dass die milchig transparenten Zeichen auf den unteren Tasten gerade mal noch so blau durchleuchtet und im Dunkeln ausreichend gut zu erkennen sind. Auffälliger sind - für Tastaturen dieser Bauart typisch - die Tastenzwischenräume, aus denen das Blau deutlich intensiver hervorleuchtet. Im abgedunkelten Spielzimmer liegt dann also eine Art blaues Gitternetz auf dem Schreibtisch. Eigentlich sollten hauptsächlich, wenn nicht sogar ausschliesslich, die Zeichen selbst von der Beleuchtung profitieren. Aber in der Hinsicht müssen die Hersteller, nicht nur Microsoft, noch an den Möglichkeiten feilen. Mehr noch: Bei eingeschaltetem Monitor ist die Beleuchtung der Arbeitsumgebung in gewöhnlichen Arbeits- oder Spielsituationen meistens derartig ausreichend, dass schwarze Tastaturen mit unbeleuchteten, weissen Zeichenaufdrucken mindestens genauso gut lesbar sind wie beleuchtete Tasten. Teilweise wegen besserer Druckschärfe sogar noch besser. Das gezeigte Foto macht im Vergleich bei eingeschaltetem Monitor den Unterschied klar.
Microsoft Reclusa Bild


Microsoft Reclusa
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 06 Nov 2007 @ 07:19
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