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Microsoft Sidewinder Mouse: Hardware Test

  Personal Computer 

Die Hardware-Abteilung Microsofts hat einen uralten Markennamen ausgegraben. Mit der neuen Sidewinder Mouse versucht der Hersteller anscheinend, an die Erfolge vormals produzierter Gamepads und Lenkräder anzuknüpfen.


Microsoft Sidewinder Mouse

Anschluss:

USB

Abtastung:

Laser (bis zu 2000 dpi)

Kabellänge:

2 m

UVP:

69.99 Euro

Microsoft Sidewinder Mouse Bild

Falltest:

bestanden

Pro

+ On-the-fly DPI-Justierung
+ Makros programmierbar
+ zwei Daumentasten
+ LCD-Display
+ Griffiges Mausrad
+ Gewicht einstellbar
+ Unterschiedliche Gleitfüsse im Paket
+ Bis zu 2000 DPI einstellbar
+ Box hält Gewichte und Kabel
+ Komfortable Software

Kontra

- Etwas klobig
- Mausrad zu weit entfernt
- Für kleine Hände eher ungeeignet
- Treiber muss runtergeladen werden
- Teuer

Microsoft lässt nicht locker. Zwar hat man bereits im Tastatur-Bereich und mit der Habu-Maus, die in Kooperation mit Razer entstanden ist, immer mehr Spieler auf seine Seite ziehen können. Doch wird der Markt für Spieler-Mäuse nach wie vor von Logitech dominiert. Mit der G9 hat Logitech vor nicht allzu langer Zeit eine schwer zu knackende Nuss vorgelegt. Ob Microsoft mit seiner eigenen Sidewinder Mouse Punkte gutmachen kann?

Microsoft kann es. Allein die technischen Features des kleinen Nagers mit dem dicken Bauch sprechen eine deutliche Sprache: Mit einer 2000-DPI-Abtastrate ist im Spielbereich ausreichend vorgesorgt worden. Ein Laserauge tastet die Oberfläche ab. Ungewöhnlich: Eine rot beleuchtete LCD-Anzeige, integriert in der Maus, zeigt den aktuellen Status der DPI-Einstellung an. Das ist komfortabel und sieht nett aus. Fast schon bösartig rot leuchtet es zudem an der Unterseite an zwei Stellen hervor. Drei kleinere Tasten auf dem Rücken der Maus geben sich ebenfalls als Strahlemänner - sie dienen zur spontanen DPI-Anpassung während des Spielens. Per Maustreiber-Software lassen sich die Sprünge bei der Empfindlichkeitsanpassung in folgenden Stufen anpassen: 200, 400, 800, 1000, 1600 und 2000 DPI. Eine Polling-Rate lässt sich nicht manuell justieren. Die ist aber anscheinend eh fein genug, denn der Mauszeiger fliegt butterweich über den Bildschirm.

Microsoft Sidewinder Mouse Bild

Auf der linken Seite ragen in horizontaler Richtung zwei kreisrunde, metallische Daumentasten aus der Maus. Die stehen so weit hervor, dass zwar eine komfortable Bedienung möglich ist, die Tasten jedoch nicht aus Versehen im Eifer des Gefechts betätigt werden. Mitunter auch wegen des deutlichen Druckpunkts, der nicht zur Überempfindlichkeit neigt. Ein relativ breites Mausrad aus Aluminium stattet die Oberseite der Maus zwischen den beiden Haupttasten aus, die mit grosszügiger Länge perfekt in die Gehäuseform integriert sind. Angeblich haben die Entwickler von Microsoft bei der Frage nach dem Design eine Antwort aus bekannten Vorlagen generiert: Master Chief, Protagonist aus Halo, und der Mazda-Senku-Konzeptwagen standen angeblich für die Gehäuseform Pate. Zu den kleinen Mäusen zählt die Sidewinder sicherlich nicht. Das Gerät liegt mit üppigen Massen in der Hand, mit deutlich spürbar erhobenem Rücken. In der Mitte ziert ein burgunderrotfarbener Kunststoffstreifen das äussere Gesicht. Wer von einer kleineren Maus auf die Sidewinder umsteigt, wird sich an die Form zunächst gewöhnen müssen. Aber dank der ergonomischen Bauweise sollte dies rasch gelingen. Schon beim ersten Probespielen fällt jedoch die Verarbeitung unangenehm auf: Der obere Bereich der Verschalung direkt hinter den Haupt-Maustasten gibt bei Druck nach und es fühlt sich so an, als würde damit etwas durch einen Klick ausgelöst werden. Was aber natürlich nicht geschieht. Lässt man die Hand stets locker auf der Maus liegen, dürfte diese Schwäche kaum auffallen.

Microsoft Sidewinder Mouse
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 12 Nov 2007 @ 10:22
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