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Movie Jack: Special

  Personal Computer 

Mit dem kleinen aber feinen Programm, mit dem unscheinbaren Namen Movie Jack, haben die Jungs von S.A.D ein Tool auf den Markt gebracht, welches unglaublich einfach zu bedienen ist, dafür aber enorme Möglichkeiten bietet. Die Verpackung prangert es gross an: DVD rein, CD Raus. Doch ob dieses Prinzip auch in der Praxis so einfach ist, erfahrt ihr in unserem Test!



Wieso Movie Jack?

Sicherlich ist es euch auch schon einmal passiert. Eine DVD wurde durch ein kleines Missgeschick zerkratzt oder aber vielleicht auch sogar zerstört. Vielleicht hat euch ein Freund die CD ein wenig misshandelt. Oft ist das Geschrei gross, doch mit Movie Jack habt ihr die Chance, eine sogenannte "Rettungskopie" von eurer DVD anzulegen, hier einmal demonstriert an einem Beispiel:

Im Handel haben wir uns neulich den Film XYZ gekauft, um sicher zu gehen, dass dieser uns auch noch für eine lang Zeit erhalten bleibt, werden wir eine kleine Sicherungskopie anlegen.
Wir legen dazu die DVD in unserem DVD Player und starten Movie Jack. Gleich nach dem Startbildschirm kann es auch schon losgehen. Zuerst sucht man sich eine Funktion aus. Hier kann man wählen, ob man eine Preview erstellen (quasi eine Vorschau auf den Film), den Film rippen (nur auf der Festplatte speichern) oder aber den Film sofort brennen will.

Gleich danach muss man eine Quellspur aussuchen. Da natürlich nicht nur der Hauptfilm auf der DVD vorhanden ist, sondern auch unzählige Trailer und sonstige Extras, muss man sich für einen entscheiden. Der Film ist dabei fast immer die längste Datei.

Das Filmformat ist als nächstes sehr wichtig, da man hier zwischen PAL Breitwand oder aber zwischen PAL Vollbild entscheiden kann. Je nach Belieben kann man also Kino Feeling (mit Balken) oder halt Fullscreen einschalten.

Die Tonspur und die Untertitel erklären sich von selbst, hier kann man zwischen den verschiedenen Sprachen und Untertiteln wählen. Letztere lassen sich natürlich auch abschalten.

Bei den Festplatteneinstellungen kann man dann das Verzeichnis angeben, in welchem man den Film speichern will.

Unter Brennereinstellungen kann man seinen eigenen Brenner auswählen und sogar die Grösse der CDs kann man frei definieren. Movie Jack trennt nämlich völlig von selbst den Film auf die bestimme Grösse auf, so dass man die Dateien problemlos jeweils auf eine CD brennen kann.

Nachdem man also all diese Einstellungen getätigt hat, kann es auch schon losgehen. Mit einem Klick auf Jackit fängt das Programm an, jedes einzelne Bild umzuwandeln.

Das Herz eines PC`s

Wir haben Movie Jack auf zwei verschiedenen Rechnern getestet. Zum einen auf einem Pentium 450 und zum anderen auf einem AMD Athlon 1600XP+. Hierbei werden sehr gravierende Unterschiede deutlich. Auf dem 450er Rechner dauerte das Rippen eines 120-minütigen Filmes rund 14 Stunden, doch der AMD benötigt nur unglaubliche drei Stunden! Movie Jack ist also ein Tool, welches die reine Prozessorleistung ausnutzt. Wer den Film nicht über Nacht rippen will, der sollte schon über einen flotten Rechner verfügen.

Fazit

Movie Jack ist ein Tool, welches gute Bildqualität und einfache Bedienung miteinander kombiniert. Für einen kleinen Preis von rund 25 ? / 50 SFr. bekommt ihr ein tolles Produkt geliefert, welches sich für "Hobby Ripper" eignet. Hier ist das schwer verdiente Geld gut investiert!

Wertung:

Sehr gut!


  • Zum Hersteller

  • Movie Jack
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    Admin

     
    Admin am 31 Mrz 2005 @ 13:34
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