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PC Gaming Mouse - EA Edition: Hardware Test

  Personal Computer 

Namhafte Spielehersteller fluten mittlerweile mit Fanartikeln den Markt. War es früher noch hip, in Shirts mit "Rock Café"-Aufdruck rumzulaufen, präsentiert der markenbewusste Spieler von heute etwa ein EA-Logo. Und hat auch gleich die passende Maus auf dem Tisch.

PC Gaming Mouse - EA Edition

PC Gaming Mouse - EA Edition Bild

Preis: EUR 40,-

Anschluss: USB


Mit der EA Gaming Mouse von Pebble Entertainment macht sich Markenbewusstsein bemerkbar. Dieses Mal nicht wie sonst üblich mit leuchtenden Razer-Tribal-Logos, fetten Microsoft-Schriftzügen oder Geräten mit einem Apfel drauf, sondern mit dem Logo eines Spieleherstellers. Wenn Blizzard diese Form von Merchandising in Angriff nimmt, kaufen wir die Idee sofort ab. Wer aber mit der EA Gaming Mouse spielt, muss Spiele von EA also mögen, oder sogar ein ganz besonderes Faible dafür haben - schwierig, ohne einen gewissen Status unter Fanboys mit derartigen Produkten zu punkten. Denn die Hardware an sich tut sich etwas schwer mit der Überzeugungsarbeit.

Für 40 Euro wandert die PC Gaming Mouse in der EA Edition im Webshop von Pebble Entertainment in den Warenkorb. Das ist für eine Spielermaus nicht wirklich teuer und drei Jahre Garantie sind nicht zu verachten. Im mittleren Preisfeld tummeln sich aber bereits etliche andere Hersteller. Auch solche, die sich auf Mäuse für Spieler geradezu spezialisiert haben. Macht Pebble mit der EA Gaming Mouse anderen noch etwas vor und kann die Maus überhaupt mit den gegebenen Standards mithalten?

Sie hält mit. Gerade mal so. Es bleibt, wie beim Preis, bei purer Mittelmässigkeit. Die verbaute Laser-Abtasteinheit schafft es auf Auflösungen von 400 bis 1800 DPI - da können anderen Spielermäuse teilweise schon deutlich mehr. Gut, muss ja aber nicht sein. 1800 DPI sind für den normalen Spieler eh genug. Per Treibersoftware lassen sich DPI-Einstellungen für ein "High-" und ein "Low"-Profil vornehmen. Und zwar punktgenau durch Eingabe der Werte zwischen 400 und 1800. Schön, wenn es solche präzisen Konfigurationsmöglichkeiten gibt.

Profilwechsel im Spiel

Oben auf dem Rücken der Maus sind zwei schwarze, rechteckige Tasten in die Maus eingelassen. Über diese sind beide DPI-Profile auch während des Spielens anwählbar. Linksseitig gibt eine blaue (low) und eine rote LED (high) Auskunft über die aktive Einstellung. Warum es zwei Tasten für den Profilwechsel sein mussten, ist ein Rätsel. Hätte ein Umschalter nicht gereicht? Wenigstens sind die beiden Tasten gut im Gehäuse eingelassen und beim normalen Spielbetrieb nicht störend unter dem Mausrad bemerkbar.

Das gummierte Rad reagiert laufruhig und ziemlich leichtgängig. Aber immer noch mit genug Widerstand, um einzelne Klicks der Rasterung auszumachen. Sauber verarbeitet sitzt es in seiner Verankerung, erlaubt sich also keine störenden Wackler. Feine Rillen in der Gummi-Ummantelung sollen den Halt beim Drehen verbessern. Einen Halt, den die Maus ansonsten nicht gerade zu Genüge bieten kann. Denn das Gehäuse der EA Gaming Mouse ist ziemlich breit geraten, mit einer ausladenden rechten Seite, auf der in sanft geschwungenen Mulden der kleine und der Ringfinger ruhen dürfen. Links liegt der Daumen bequem unterhalb von zwei Daumentasten ebenso in einer Mulde. Beide Tasten lassen sich übrigens über die Software mit Tastaturbefehlen belegen.

Da die Parkplätze für Daumen und Finger auf der Maus viel Raum beanspruchen, ist sie etwas breit geraten - und lässt sich leider etwas schwer anheben. Nicht etwa wegen des Gewichts, sondern weil sie einfach nicht genügend Halt bietet. Die EA Gaming Mouse gehört mit zu den leichtesten Mäusen überhaupt. Was wiederum auch nicht jedermanns Sache ist. Ein Tank für zusätzliche Gewichte gibt's bei ihr nicht.

Die Anschlussleitung lässt 1000 Signale in der Sekunde durch (Full USB), wobei das Kabel laut Herstellerangaben "besonders strapazierfähig" ist. Mag sein, dass es das ist. Wobei diesbezüglich so ohne Weiteres keine besonders hochwertige Verarbeitung festzustellen wäre. Wohl aber, dass es nicht ganz so flexibel ist, wie das einiger anderer modernen Spielermäuse. Im Vergleich: Beispielsweise ist das Kabel der Avatar-Maus von NZXT starrer, aber das von Razers DeathAdder weicher und flexibler.

PC Gaming Mouse - EA Edition
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 11 Nov 2008 @ 17:19
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