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Razer DeathAdder: Hardware Test Gamer Maus

  Personal Computer 

Eins muss man Razer ja lassen: Der Hersteller hat noch Sinn für Stil. Nachdem schon die Habu-Maus, ein Gemeinschaftsprojekt von Microsoft und Razer, Aufmerksamkeit erregte, steht jetzt Razers DeathAdder am Start. Eine Maus, die mit der gleichen Figur wie der Habu in den Schönheitswettbewerb geht - sich aber auch noch ziemlich gut anfühlt.



Razer DeathAdder


Anschluss:

USB

Abtastung:

Infrarot (bis zu 1800 dpi)

Kabellänge:

2,14 m

UVP:

59.99 EUR

Falltest:

bestanden

Razer DeathAdder Bild

Pro

+ Angenehme Form
+ Daumentasten nicht störend
+ Sehr dünnes, flexibles Kabel
+ Hübscher Leuchteffekt (abschaltbar)
+ Samtige Haptik
+ Präzises, stabiles Mausrad
+ Teflon-Füsse
+ Bis zu 1800 DPI einstellbar (3G Infrarot-Sensor)
+ Polling Rate bis 1000 Hz
+ Vergoldeter USB-Stecker

Kontra

- Profiltaste schwer zugänglich
- Keine besonderen Zusatztasten
- Daumentasten etwas laut
- Leuchteffekt nicht regulierbar
- Tastenbelegung nicht 100%ig individualisierbar
- Hoher Preis

Die hübsche DeathAdder weist praktisch die gleichen Formmerkmale wie die Habu auf. Erst nach dem Anstöpseln sind die Unterschiede einleuchtend. Auf der Oberseite erstrahlt in blau und pulsierend Razers Tribal-Logo. Auch das Scrollrad leuchtet ähnlich. Ziemlich hübsch. Im ausgeschalteten Zustand ist das Logo kaum zu erkennen. Matter, lichtdurchlässiger Kunststoff ist in die Oberschale eingelassen, eben mit der Handauflage, dort wo das Logo zu sehen sein soll. Razer schliesst damit eine ganze Produktreihe: Hat man die DeathAdder und Razers Tarantula-Tastatur auf dem Schreibtisch, weisen alle Geräte den gleichen schwarz-blauen Look auf. Dann noch Razers Barracuda-Headset aufs Köpfchen und das Stylepaket ist perfekt. Pimp your Desktop!
Razer DeathAdder Bild

Komfortable Software

Leider lassen sich die Glow-Effekte der Maus über die mitgelieferte Software nur ein- oder ausschalten. Mausrad und Logo jeweils getrennt voneinander. An der Blinkgeschwindigkeit könnt ihr nicht schrauben. Aber die blauen LEDs pulsieren eh ruhig und gemächlich vor sich hin. Nur keinen Stress aufkommen lassen. Liegt die Hand auf der Maus, ist vom Strahlelogo eh nichts zu sehen.

Was dem Hardcore-Gamer sofort auffällt: Razer kehrt zurück zu bewährter Technik und verpasste der DeathAdder keinen Laser- sondern einen Infrarot-Abtaster. Der rennt mit stolzen 1800 DPI, was natürlich ausreichend ist. Per Treibersoftware sind die Sprünge zwischen den DPI-Einstellungen etwas grob: 450, 900 und 1800 DPI sind zu aktivieren. Nicht nur per Software geht das, sondern auch über die zwei Daumentasten, die darauf aber zunächst programmiert werden müssen. Einfach "DPI Settings" auf eine der Tasten legen und schon könnt ihr während des Spielens die Abtastrate und damit die Geschwindigkeit des Mauszeigers beeinflussen. Darüber hinaus sind natürlich, wie für Razer-Mäuse üblich, Einstellungen in mehrere Profile abspeicherbar (hier bis zu fünf). Auf der Unterseite der Maus findet ihr neben dem IR-Sensor eine Vertiefung mit einer kleinen Taste. Drückt ihr diese, wechselt die Treibersoftware automatisch auf das nächste gespeicherte Profil. Warum diese allerdings so ungünstig an der Unterseite der Maus platziert ist, bleibt ein Rätsel. Für schnelle Actionmanöver ist das sicherlich nichts.

Razer DeathAdder Bild

Die Abtastraten (Polling Rates) sind einstellbar auf 125, 500 und 1000 Hz. X- und Y-Achsen lassen sind ebenso separat justieren, wie die Geschwindigkeit des Windows-Mauszeigers und das Beschleunigungsverhalten. Wer jetzt noch Wünsche offen hat, wird spätestens mit der Macro-Tastenprogrammierung oder von der On-The-Fly-Sensitivity überzeugt sein. Einfach über die Software eine Reihe von Tastaturbefehlen auf die Daumentasten speichern - fertig. Ein Anwendungsbeispiel wäre hierfür der Waffenkauf in Counterstrike zu Beginn einer Runde. Die On-The-Fly-Sensitivity ermöglicht per Pulldown-Menü feinere Justierungen am Reaktionsverhalten der Maus. Hier zeigen sich erste Probleme mit der Software: Zwar lässt sich die On-The-Fly-Funktion den Daumentasten zuweisen, doch reagieren diese überhaupt nicht auf die Programmierung. Mit dem Mausrad funktioniert die Option allerdings prächtig. Ihr drückt einfach das Rad nach unten und justiert durch gleichzeitiges Drehen des Rads die Zeigergeschwindigkeit. Das klappt übrigens auch in Spielen.

Razer DeathAdder
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 16 Mrz 2007 @ 19:13
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