GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Razer Lachesis: Hardware Test

  Personal Computer 

Der Spezialist für Gamer-Hardware legt nach: Mit der Razer Lachesis zögert er mit Innovationen, aber feilt an bewährten Formen und Funktionen und macht dabei Fehler.


Razer Lachesis Maus

Anschluss:

USB

Abtastung:

3G-Laser (bis zu 4000 dpi)

Kabellänge:

2 m

Preis:

ca. EUR 70.-

Razer Lachesis Bild

Falltest:

bestanden

Pro

+ On-the-fly DPI-Justierung
+ Bis zu 4000 DPI einstellbar
+ Makros programmierbar
+ Onboard-Speicher (32 KB)
+ Insgesamt 9 programmierbare Tasten
+ Ultrapolling mit 1000 Hz
+ Griffiges Mausrad
+ Komfortable Software
+ Profil-Umschalter
+ Für Rechts- und Linkshänder geeignet
+ Teflonfüsse

Kontra

- Zeiger reisst öfter aus
- Seitliche Tasten etwas schwergängig
- Daumen und kleiner Finger liegen zwangsläufig auf seitlichen Tasten
- Teuer

Razers bisherige Mauskonzepte gingen auf. Die ganze Produktlinie prägt ein durchgängiges Erscheinungsbild, zumeist mit schwarzem Gehäuse, einem fetten Razer-Tribal-Logo und integrierter Technik, die besonders Spieler ansprechen soll. Nicht ohne Erfolg. Kein Wunder also, dass der Hersteller jüngst seine erfolgreiche Diamondback-Maus neu aufgelegt hat und mit kleineren Neuerungen eine weitere Maus nachlegt: die Razer Lachesis.

Razer Lachesis Bild

Äusserlich sind sich die Diamondback 3G, die Death Adder und die Lachesis verdammt nah. Wem aber die schlanke Diamondback zu schmal und zu leicht ist, die wir jüngst in unserem Test noch "Lady in Black" getauft haben, der darf sich über die molligeren Proportionen der Lachesis freuen. Etwas erhobener bietet die Rückenpartie eine bequemere Handauflage. Im vorderen Bereich mit den beiden typischerweise konkav gerundeten Maustasten und dem blau leuchtenden Mausrad (wahlweise auch in Rot erhältlich), geht die Lachesis etwas mehr als bisher in die Breite. Nicht zum Nachteil: Wieder einmal überzeugt eine Razer-Maus mit anständiger Ergonomie. Die Lachesis liegt ausgezeichnet in der Hand und lässt sich gut führen. Kritisch wird's aber nach wie vor im Bereich der seitlichen Zusatztasten, von denen es auf beiden Seiten zwei gibt. Wegen ihrer moderaten Bauhöhe liegen bei Rechtshändern links der Daumen und rechts der kleine oder der Ringfinger jeweils auf den seitlichen Tasten auf. Platz für Mulden, in denen die Finger bequem Ruhe finden, bietet die Lachesis nicht - allerhöchstens schafft es der kleine Finger unter den Tasten in eine Nische. Sensible Fingerchen registrieren diese Tasten vielleicht sogar als störend, obwohl sie relativ gut im Gehäuse eingearbeitet sind. Im Gegensatz zur Diamondback 3G stören bei der Lachesis zudem keine harten Noppen auf den Zusatztasten. Der Druckpunkt bei diesen Tasten ist jedoch härter als üblich. Was den Vorteil hat, dass bei schnellen, hektischen Bewegungen nicht zwangsläufig gleich aus Versehen eine der Tasten betätigt wird. Möchte man diese Tasten jedoch häufiger verwenden, kann die Klickerei schon mal anstrengend sein. Die Tasten sind so klickfest, dass es beinahe unmöglich ist, sie zu betätigen, ohne die Maus dabei ruhig zu halten. Wer ohnehin auf die vier Zusatztasten verzichten kann, hat die Möglichkeit, sie separat per Maus-Software zu deaktivieren.

Razer Lachesis
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?



Thomas Richter

 
Thomas Richter am 04 Dez 2007 @ 08:13
oczko1 Kommentar verfassen