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Razer Naga: Hardware Test

  Personal Computer 

Eine Maus mit 17 Tasten - klingt nach Übertreibung, ist es aber nicht. Denn im Online-Rollenspiel hätte auch eine 18. Taste noch einen guten Zweck.

Razer Naga


Preis:

ca. 80,- EUR

Anschluss:

USB

Tasten:

Zwei Haupttasten, dritte Maustaste (Mausrad), zwei Zusatztasten für den Zeigefinger, zwölf Daumentasten

Abtastung:

3.5G Laser-Sensor, max. 5600 DPI

Abfragerate:

max. 1000Hz Ultrapolling
Razer Naga Bild

Während der Gamescom kündigte Razer eine Maus an, die zunächst einmal skeptisch machte. 17 Tasten sollte das Gerät haben - 12 davon im Daumenbereich. Eine überdimensionierte Maus könnte das Ergebnis sein. Unkomfortabel, da bei schnellen Mausbewegungen stets aus Versehen eine der Tasten betätigt werden könnte. Und viel zu schwer für den Einsatz in Shootern oder Strategiespielen. Nach ausführlichen Tests stellt sich aber heraus: Razer leidet nicht unter Grössenwahn, die Naga liegt hervorragend in der Hand und 12 Daumentasten eignen sich sehr gut für komplexe Online-Rollenspiele. Denn für die wurde die Naga schliesslich entwickelt.

Die hat noch alle Tasten im Schrank

Naga. Wieder hat ein Produktname von Razer eine tiefere Bedeutung. In der indischen Mythologie wird mit Naga ein Schlangenwesen oder eine Schlangengottheit bezeichnet - oft auch mehrköpfige Wesen. Wie passend, schaut man sich die Maus näher an. Die linke Seite der Rechtshändermaus ziert ein Feld aus mehreren, durchnummerierten Tastenreihen, alle im Aktionsbereich des Daumens. Zwei weitere, etwas grössere Zusatztasten befinden sich links neben der linken Maustaste, gut erreichbar für den Zeigefinger, mit angenehmen Druckpunkt.

Die Sorge, eine Daumentaste öfter aus Versehen während des Spielens zu betätigen, ist grundsätzlich berechtigt. Ein Nachteil, der schon bei einigen Spielermäusen zu Punktabzügen geführt hat. Es kommt eben auf den richtigen Druckpunkt an. Und den hat Razer bei der Naga ziemlich optimal hinbekommen. Die kleinen Tasten, aus denen jeweils die zugeordnete Zahl blau heraus leuchtet, profitieren von einem gut spürbaren, relativ festen Druckpunkt. Einer, der wirklich nur bei Bedarf die Funktion auslöst, mit der die Taste belegt worden ist. Klapprige, störende Tasten müssen bei der Naga auch nicht befürchtet werden - alle 12 Daumentasten sitzen nach offenbar sehr guter Verarbeitung optimal an ihrem Platz, ohne zu wackeln. Das kriegen einige andere Hersteller nicht mal mit nur zwei Daumentasten ähnlich gut hin.
Razer Naga Bild

Razer Naga
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Thomas Richter


 
Thomas Richter am 12 Sep 2009 @ 21:16
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