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Razer Tarantula: Hardware Test

  Personal Computer 

Razer hat sich ganz schön was vorgenommen, wenn es darum geht, speziell für Gamer eine Tastatur zu entwickeln. Ist doch die Klientel die anspruchsvollste überhaupt. Immerhin haben die Entwickler im Vorfeld gut recherchiert und erkannt, was der Profispieler braucht. Leider aber auch ein paar Details ausser Acht gelassen. Mit der Razer Tarantula soll also dem Gamer das nötige Werkzeug für den nächsten Sieg überreicht werden. Doch während des Tests stellt sich heraus, dass einige Mängel in der Technik durchaus eine Arachnophobie auslösen könnten.


RazerTarantula


Preis:

129,99 EUR

Razer Tarantula Bild

Razer Tarantula Bild

Pro

+ Zwei USB-Anschlüsse an Tastatur
+ Mic- und Kopfhörer-Anschluss an Tastatur
+ Leuchteffekte passend zur Razer-Serie
+ Bis zu fünf Profile im Keyboard speicherbar
+ Teilweise beleuchtete Tasten
+ Nützliche Zusatztasten (auch programmierbare)
+ Mini-Werkzeug für Tastenwechsel liegt bei
+ Komfortable Software
+ Extra-Port für Geräteerweiterung (Cam oder Lichtaufsatz nicht inklusive)

Kontra

- Grosser Platzbedarf
- Belegt zwei USB-Anschlüsse am Rechner
- USB-Anschlüsse an Tastatur nur 1.1
- Fehlerhaftes Audiobrummen bei Nutzung des Kopfhöreranschlusses
- Nicht sehr rutschfest
- Multimedia-Tasten etwas schwergängig

Wer schon andere Produkte aus Razers aktueller Produktlinie sein Eigen nennt, wie etwa Razers DeathAdder oder das Barracuda-Headset, wird sich über die Optik der Tarantula freuen. Mal wieder leuchtet das Tribal-Logo des Herstellers pulsierend aus einem schwarzen Kunststoffgehäuse. In diesem Fall grosszügig dimensioniert aus der schwarz-matten Handballenauflage. Die übrigen Bereiche des Gehäuses sind in einem glänzenden und damit auch in einem leicht reflektierenden Schwarz gehalten. Das Bild des Monitors spiegelt sich im oberen Bereich der Tastatur, was nicht unbedingt stört, aber stören kann. Wer seine Geräte gerne mit zu LAN-Parties schleppt, sollte die Tarantula gut verpacken, sonst häufen sich die Kratzer in der polierten Oberfläche. Gut sieht sie ja aus, Razers Riesenspinne. Wobei der Name auch Programm ist: mit einer Gesamtlänge von rund einundfünfzig Zentimetern zählt sie nicht gerade zu den platzsparendsten Tastaturen.

Razer Tarantula Bild

Das Tribal-Logo leuchtet gemächlich in pulsierendem Blau. Leider lässt sich weder die Frequenz des Pulsierens regulieren noch die Beleuchtung komplett abschalten. Wirklich tadellos funktioniert's dann auch noch nicht mal: hin und wieder gerät der Taktgeber für das pulsierende Licht ins Stolpern. Das Logo blitzt dann plötzlich kurz und hell auf, was irritiered sein kann. Erst ein Firmware-Update behebt diesen Mangel, doch ein anderer kommt hinzu. Seitdem, also nach dem Update der Firmware auf V2.02, wirkt das Licht im Logo unruhiger. Wer genau hinschaut, erkennt ein ganz leichtes Flackern. Aus subjektiver Sicht des Testers ist das sogar noch nerviger, als das gelegentliche vorherige Aufblitzen. Grrr.
Razer Tarantula Bild

Auf der linken und rechten Seite sind jeweils fünf programmierbare Zusatztasten angebracht. Standardmässig mit L1 bis L5 und R1 bis R5 beschrieben. Diese Makrotasten sowie die Profilwechsel-Taste neben den F-Tasten sind halbtransparent und demnach beleuchtet. Drei weitere beleuchtete Mini-Felder zeigen an, wenn beispielsweise Num/Lock oder der Bildlauf aktiviert sind.
Razer Tarantula Bild


Razer Tarantula
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 27 Apr 2007 @ 06:59
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