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Red Ocean: Interview mit Rupert Easterbrook

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In Zusammenarbeit mit Publisher dtp präsentieren wir euch heute ein exklusives Interview mit Rupert Easterbrook, der zusammen mit ML Enterprises an der Entwicklung und dem Feintuning von Red Ocean beteiligt gewesen ist.



Rupert, erzähl uns bitte ein bisschen über dich. Seit wann arbeitest du schon in der Gamesbranche und an welchen Projekten warst du beteiligt?


RE: Ich habe 1987 bei Electronic Arts als drittes Mitglied von EAUK Dev angefangen. Dort bin 1995 gegangen und habe seitdem als Senior Producer bei Sony Psygnosis und Sega, sowie als Executive Producer bei Take 2 gearbeitet. In diesen neunzehn Jahren, habe ich an über vierzig Titeln aus allen möglichen Genres und auf allen Plattformen mitgearbeitet. Darunter sind z.B. Archon, Popolous, Powermonger, Road Rash, Age of Wonders: Shadow Magic und Vietcong, um ein paar Highlights zu nennen.

Red Ocean Bild

Wie kam es zu deiner Arbeit an Red Ocean?


RE: Ich arbeite momentan für ML Enterprises, ein erfahrenes Producerteam mit Sitz in München. Wir arbeiten in allen Bereichen der Spiele-Entwicklung, vom Design über Producing bis zur Vermittlung mit Publishern.
dtp hat uns an Bord des Projekts geholt, um die Collision Studios bei der Entwicklung von Red Ocean zu unterstützen.

Was waren deine Hauptaufgaben in der Entwicklung von Red Ocean?


RE: An erster Stelle stand eine detaillierte Beurteilung des Game Designs. Dann habe ich mit dem Team zusammen daran gearbeitet jeden Teil des Spiels zu verbessern und zu polieren. Wir haben Elemente, die nicht funktionierten, rausgeworfen und das ganze Spiel neu gestaltet, neue Waffen eingebaut und das Look & Feel des Spiels stark verbessert.

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Wie lief die Zusammenarbeit genau ab? Wie eng hast du mit Collision zusammen gearbeitet?


RE: Das war eine sehr harmonische Zusammenarbeit - wir sind das ganze Spiel durchgegangen und haben jeden Teil analysiert. Daraufhin habe ich die Änderungen und Verbesserungen erarbeitet, die das Team dann über die nächsten Monate umgesetzt hat. Dabei war ich oft vor Ort in Hannover, stand aber auch bei Abwesenheit täglich mit dem Team in Kontakt.

Wie sind denn allgemein deine Erfahrungen in der Arbeit mit deutschen Entwicklern?


RE: Tja, das ist das erste Mal überhaupt, dass ich mit einem deutschen Team zusammen gearbeitet habe, es war also eine sehr interessante Erfahrung für mich. Ich habe es sehr genossen und ich hoffe, dass ich bald wieder die Gelegenheit habe in Deutschland zu arbeiten. Ich bin jetzt schon ziemlich herumgekommen, durch Besuche bei Publisher dtp in Hamburg, bei Collision in Hannover und natürlich bei ML Enterprises in München. Manchmal habe ich fast den Eindruck, ich kenne inzwischen mehr deutsche als englische Städte!

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 14 Mrz 2007 @ 10:56
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