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Restricted Area: Interview mit Jan Beuck

  Personal Computer 

Gestern wurde es bekannt gegeben: Master Creating hat den Vertrag mit ihrem Publisher 4am Entertainment aufgekündigt. Die Hamburger hatten die ausstehenden Zahlungen zum Anlass genommen, sich vom englischen Publisher zu trennen. Damit steht das Projekt

Restricted Area

plötzlich ohne Publisher da. Wir haben die Chance genutzt und mit dem Art Director Jan Beuck ein ausführliches Interview geführt.



GBase:

Hallo Jan, bitte stell Dich doch unserer Leserschaft kurz vor und beschreibe Deine Aufgabe bei Master Creating und speziell für euer aktuelles Projekt Restricted Area.

Jan Beuck:

Restricted Area BildHallo, mein Name ist Jan Beuck, ich bin 24 Jahre alt und kümmere mich als Art Director in erster Linie um die graphische Gestaltung des Spiels. Bei Restricted Area heisst das zum Beispiel mit einem Architekten zusammen eine Stadt für das Jahr 2083 zu entwerfen, Mutanten zu entwickeln und die Hauptfiguren einzukleiden - aber auch die Videosequenzen zu planen, die "Dungeons" zu designen und Details wie futuristische Autos oder Raumgleiter zu skizzieren.

GBase:

Wann habt ihr mit der Entwicklung von Restricted Area begonnen und woran arbeitet ihr momentan?

Jan Beuck:

Das Konzept stammt aus dem Jahre 1999, mit der Arbeit am eigentlichen Spiel haben wir im März 2001 begonnen.

Restricted Area Bild

GBase:

Ihr habt eurem Spiel eine Endzeitstimmung Marke Bladerunner, Fallout und Shadowrun verliehen. Erzähl uns doch bitte ein wenig über die Spielwelt von Restricted Area.

Jan Beuck:

Als Ergebnis der katastrophalen Umweltverschmutzung ist ein Grossteil der Erdoberfläche im Jahre 2083 nun von den so genannten Wastelands bedeckt: Verseuchte Wüsten voller Ruinen und Bunker, in denen - wenn überhaupt etwas - nur Mutanten leben. Smog bedeckt die Atmosphäre über diesen Riesen, und das fahle Licht wird nur hier und da von bunten Restricted Area BildWerbeprojektionen und Laternen durchbrochen. Die Technik ist weit fortgeschritten - kybernetische Implantate (Cyberware) und genetisch verbesserte Organe (Bioware) sind in der Lage das meiste externe Equipment zu ersetzen und können gekauft werden um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

Wo einst mächtige Nationen die Erde regierten sollte nun eine globale Regierung herrschen, doch diese globale Regierung ist schwach - schwach verglichen mit den gigantischen Multikonzernen. Diese Konzerne haben Ihr eigenes Rechtssystem etabliert. Diejenigen, die ihre Souveränität akzeptieren, werden von ihnen beschützt, aber die Ausgestossenen, die Dissidenten und die Rebellen werden ausgenutzt und missbraucht, einer Regel folgend, die seit Anbeginn der Zeit zwischen den Schwachen und den Starken herrscht.

Um ihre Geheimnisse vor diesen Kriminellen zu schützen, die sie für gewöhnlich für andere Konzerne stehlen, haben die Megakonzerne riesige unterirdische Festungen weit draussen in den Wastelands erbaut. Und da dort nur das Konzernrecht gilt, sind diese Zonen allgemein bekannt als Restricted Area.

GBase:

Kybernetische und biologische Implantate, Rüstungen und Waffen - das klingt nach diabolischer Sammelwut. Welche weiteren Gegenstandsgruppen werden zur Suche einladen?

Jan Beuck:

Medikits natürlich! Spass bei Seite, die Bioware und die Cyberware sowie die Waffen machen den interessantesten Teil der Beute aus, da es von allem unzählige Varianten gibt (z.B. über 2.000.000.000 Waffen - auch wenn die Unterschiede da natürlich des Öfteren gering ausfallen). Ausserdem gibt es Spezialgegenstände wie Nachtsichtgerät, Werkzeugkoffer oder Brecheisen und die wertvollen Prototypen: Das sind Waffen, die es eigentlich noch gar nicht geben sollte...

Restricted Area
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Admin

 
Admin am 31 Mrz 2005 @ 17:05
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