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S.K.I.L.L. - Special Force 2: Testbericht Special

  Personal Computer 

Das Konzept von Free-to-play-Titeln, bei welchem Entwickler ihre Spiele kostenlos für jedermann bereitstellen, wird immer verbreiteter und populärer. Finanziert werden Titel dieser Art durch sogenannte Mikrotransaktionen, bei welchen die Spieler frei entscheiden können, ob sie Geld in ein Spiel investieren möchten oder nicht. Und wie die menschliche Natur bei kostenlosen Dingen nun mal so ist, wird erst einmal bedenkenlos zugegriffen. Hier bietet sich also auch für kleine und bisher vielleicht unbekannte Entwicklerstudios eine Möglichkeit, ihre Spiele einer breiten Masse zugänglich zu machen, auch wenn einige davon auf dem freien Markt normalerweise keinen strengeren Qualitätskontrollen standhalten würden. Das hat aber leider auch dazu geführt, dass Free-to-play-Titel von vielen Spielern erst einmal äusserst kritisch beäugt werden. Dass dies jedoch nicht immer gerechtfertigt ist, beweist unter anderem die Firma Gameforge, die sich bereits mit qualitativ hochwertigen Titeln wie zum Beispiel AION oder Runes of Magic einen Namen in der Branche gemacht hat. Ob der Community-Shooter S.K.I.L.L.: Special Force 2 in dieselbe qualitative Kerbe schlägt, erfahrt ihr in unserem Test!

S.K.I.L.L. - Secret Kommando: Infiltrate. Liquidate. Liberate.

In S.K.I.L.L. übernehmen wir die Kontrolle über einen Soldaten einer Spezialeinheit unserer Wahl. Zu Beginn des Spiels können wir nur aus drei verschiedenen Einheiten wählen, im späteren Verlauf bekommen wir jedoch Zugang zu bis zu sechs verschiedenen Spezialisten - sei es ein Soldat aus der Delta-Force, der SAS, Spetznaz, der französischen GIGN oder der italienischen GAFE. Hier dürfte sich für jeden Spieler eine passende Klasse finden. Hat man sich für einen Soldaten entschieden, startet man als frischer Rekrut ins Spielgeschehen. Wir finden uns ohne Umschweife in einem übersichtlichen Menü wieder, in dem wir unseren Charakter verwalten und mit wenigen Klicks unkompliziert in ein Match einsteigen können. Zuallererst werfen wir jedoch einen Blick in die Sektion, die es uns ermöglicht, unseren Protagonisten auszurüsten und anzupassen.

S.K.I.L.L. - Special Force 2 Bild
Bereits ohne ein Match gespielt zu haben, bemerken wir die breite Fülle an verschiedenen Waffen und Ausrüstungsgegenständen, die zwar schon für uns sichtbar, aber noch nicht zu erwerben ist. In S.K.I.L.L. wird, wie auch aus anderen Titeln gewohnt, in zwei Währungen unterschieden - die Ingame-Währung SP und Cash, bei welcher es sich natürlich um real bezahlte Summen handelt. SP erhält man für jede Teilnahme an einem Match, und je besser die eigene Leistung war, mit desto mehr SP darf man letztendlich sein virtuelles Konto füllen. Ungeduldigere Spielernaturen dürfen natürlich per Knopfdruck reelles Geld fliessen lassen und sich somit diesen Weg ersparen. Klingt an dieser Stelle nach einem typischen Pay-to-win-Konzept, die Entwickler versichern jedoch, dass dem nicht so ist und versprechen eine permanente Überwachung sowie Überarbeitung der Spielbalance, sodass die Spieler, die sich ihre Waffen mühsam mithilfe ihrer SP zusammensparen, keinen spürbaren Nachteil gegenüber den Spielern mit lockerem Portemonnaie haben sollen. Erkaufte Vorteile sollen fast ausschließlich kosmetischer Natur bleiben.

Unsere wenigen bereits vorhandenen SP stecken wir schleunigst in ein paar neue Kampfstiefel, die dafür sorgen, dass wir auf dem Schlachtfeld ein wenig agiler sind. Mit genügend SP können wir uns sogar einen zweiten Slot mit einer weiteren Charakterklasse füllen und somit eine Möglichkeit bekommen, einen zweiten Charakter zu individualisieren und beispielsweise nach anderen Schwerpunkten auszurüsten, als unsere Erstwahl. Hier bieten sich somit tiefere taktische Möglichkeiten, die jeweiligen Matches zu bestreiten - natürlich die entsprechenden SP-Mengen vorausgesetzt. Mit unseren neuen Stiefeln machen wir uns nun daran, ins erste Gefecht zu starten.

S.K.I.L.L. - Special Force 2
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Jessica Rehse

 
Jessica Rehse am 15 Okt 2013 @ 15:57
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