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STALKER - Shadow of Chernobyl: Interview

  Personal Computer 

Die russischen Entwickler GSC Game World haben mit dem Shooter

STALKER

für Aufregung gesorgt. Als historische Grundlage und Standort dient der Atomunfall bei Tschernobyl. Nicht mehr lange und der Titel steht endlich im Laden!



GBase:

War es für Sie als Entwickler nicht manchmal deprimierend, ein Spiel zu entwickeln, welches auf den Geschehnissen in Tschernobyl basiert?

Nun, allgemein betrachtet sind wir von Anfang an sehr behutsam an das Thema Tschernobyl herangegangen. Die Sache ist die, dass wir uns selber von der Katastrophe ein Bild machen konnten, natürlich auch, weil die meisten unserer Eltern dieses Ereignis selbst miterlebt haben. Sie haben teilweise sogar die komplette Evakuierung des Gebietes miterlebt und wurden umgesiedelt. Der Hauptgrund zur Entwicklung dieses Spiels war es, eine Warnung an die Menschheit abzugeben. Eine Warnung für die Zukunft, so dass Nachlässigkeit nicht zu weiteren Katastrophen dieses Ausmasses führen kann, was viele Menschenleben kosten würde. Natürlich gibt es im Spiel viele fiktive Einflüsse, jedoch schufen wir den Eindruck einer postapokalyptischen, nuklear verseuchten Welt.

STALKER - Shadow of Chernobyl Bild

GBase:

War das grausame Ereignis von 1986 in Tschernobyl die einzige Vorlage zur Entwicklung von S.T.A.L.K.E.R. oder gab es eventuell auch Bücher, Filme oder vielleicht sogar Spiele, die als Vorlage agierten?

So weit uns bekannt ist, gibt es keine Filme oder Spiele über Tschernobyl, so dass diese auch als Inspirationsquelle wegfallen. Das meiste trugen wir aus historischen Büchern, vereinzelten Dokumentarfilmen oder unseren eigenen Eindrücken zusammen. Es ist nicht so, dass wir die eine Idee verfolgten. S.T.A.L.K.E.R. ist eher eine Art gesunde Mixtour aus allen möglichen Spielelementen geworden. Es kamen viele Ideen zusammen, die nach und nach umgesetzt wurden. Natürlich ist das Team durch andere Spiele mit Ideen bereichert worden, doch das meiste sind eigene, von uns erdachte Features.

STALKER - Shadow of Chernobyl Bild

GBase:

Legen Sie besonderen Wert auf eine spannende Multiplayer-Erfahrung im Spiel oder steht eher der Singleplayer im Vordergrund?

Es werden zwei von Grund auf verschiedene Erfahrungen sein. Wir haben alles daran gesetzt, beide Modi einzigartig und besonders interessant zu machen. Im Singleplayer-Modus werden die Spieler auf eine 32 Quadratkilometer (!) Fläche - unterteilt in 18 Level - losgelassen, die die Katastrophenregion darstellt. Es wird viele Freiheiten in Sachen Bewegung und Aktionen geben, und eine Art Simulation des Lebens bringt besondere Herausforderung. Hier ist zum Beispiel die Kommunikation mit NPCs vorgesehen, um mit Waren handeln zu können. Natürlich warten noch einige andere tolle Features. Für den Multiplayer setzen wir auf die konservativen Modi. teambasierende Multiplayer-Matches und andere bekannte Spielmodi warten auf bis zu 32 Spieler über LAN oder das Internet.

STALKER - Shadow of Chernobyl
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Admin am 31 Mrz 2005 @ 14:27
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