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Saitek Cyborg Maus: Hardware Test

  Personal Computer 

Wenn Herstellern die guten Ideen ausgehen, ist immer noch Raum für schlechte: Saiteks Cyborg-Maus bietet eine Hülle an Funktionen - und ein Gehäuse, das sich verlängern oder verkürzen lässt. Elektromechanisch.

Saitek Cyborg Maus


Saitek Cyborg Maus Bild

  • Preis:

    ca. 40,- EUR

Anschluss:

USB

3200 DPI, sechs Tasten, zwei Modusumschalter und eine Art Steuerkreuz auf Daumenseite: Das wäre im Normalfall schon zu viel des Guten bei einer Maus für den anspruchsvollen Spieler. Schnell sind Mäuse zu überladen, um noch bequem in der Hand zu liegen. Jedes zusätzliche Extra kann sich als störend herausstellen, jede Taste jenseits der beiden Haupttasten birgt die Gefahr, dem angenehmen Griffgefühl in die Quere zu kommen. Hersteller Saitek konnte sich bei der Konstruktion seiner Cyborg wohl nicht so richtig zwischen seinen Ansprüchen an Ergonomie und Funktionsvielfalt entscheiden und begeht üble Fehler bei der Zusammenführung des derzeitig Machbaren mit Innovationen.

Die Extrem-Maus

Extreme Funktionen, aber kein extremer Preis. Mit 40 Euro greift der Spieler für die Cyborg nicht ganz so tief in die Tasche wie für ähnliche Mäuse mit ähnlicher Funktionsvielfalt. Preisliches Mittelfeld sozusagen. Abstriche müssen dennoch gemacht werden. Das geht beispielsweise bei der Griffigkeit des Mausrads los, welches zwar eine nötige Gummierung hat, die aber rutschiger ist als bei vergleichbaren Mäusen. Wem das Mausrad zu schwergängig oder zu leichtgängig ist, hat die Möglichkeit, den Widerstand an seine Bedürfnisse anzupassen. Auf der Unterseite der Maus wird mittels des so genannten "Scroll Force"-Umschalters hardwaremässig zwischen drei Profilen gewechselt - von ganz leicht bis ganz schwer. Das funktioniert sogar ganz gut mit der Widerstandsregulierung. Nur leider, wie gesagt, hätte das Rad selbst ruhig etwas griffiger sein können.

Saitek Cyborg Maus
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 20 Dez 2008 @ 00:00
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