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Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific: U-Boot Special in Hamburg

  Personal Computer 

Silent Hunter IV, das von Ubisoft in Rumänien entwickelt wird, bringt euch an Bord eines amerikanischen U-Boots in die Tiefen des Pazifischen Ozeans. Der im März anstehende Release-Termin veranlasste Ubisoft, ein Presse-Event in Hamburg inklusive U-Boot-Besichtigung auf die Beine zu stellen und wir folgten dem Ruf nur allzu gerne.



Zuerst heuerte die gesamte Crew unter dem Kommando der Ubisoft-Pressereferenten beim Hamburger Kiez an und wurde mit Kleidung und Getränken versorgt. Nach kurzer Einweisung fand wenig später der Abtransport an die Hamburger Elbe zum U-Boot-Museum Hamburg statt, wo das stillgelegte russische U-Boot U-434 aus dem Baujahr 1976 unsere Grundausbildung doch sehr praxisnah gestalten sollte. Die neunzig Meter lange U-434 ist das grösste nicht-nukleare U-Boot der Welt und wurde zur Spionage eingesetzt. Sie ist eines der wenigen letzten U-Boote der Tango-Klasse weltweit und soll sogar unbemerkt Fotos von der Freiheitsstaue während des Kalten Krieges gemacht haben.

Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific Bild

Die U434 tanzt nun aber nicht mehr, sie wurde im Jahr 2002 zum Museum umgebaut und beherbergt sogar ein paar Plastikkomparsen wie in einem Wachsfigurenkabinett. Unabhängig davon setzte sich gleich der erste Matrose beim Abstieg in den stählernen Sarkophag mächtig auf den Hosenboden und einige holten sich kleine Beulen bei dem für Kleinwüchsige konzipiertem U-Boot. Die aus über achtzig Mann bestehende Besatzung wurde nämlich normalerweise aus Matrosen mit einer Körperkürze von unter 165 cm zusammengestellt. Das war dann angesichts der Enge in dem Stahlmonster auch logisch, wir fühlten uns wie eine Ölsardine in der Konservendose. Eine riesige Anzahl von Anzeigen, Rechnern, Kompassen, Ventilen und anderen Instrumenten begleitete uns beim Gang durch die Abteilungen, welche vom Maschinen- und Torpedoraum bis hin zur Kommandozentrale reichten.

Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific Bild

Diese Atmosphäre möchte euch Ubisoft besonders authentisch vermitteln und hat mit viel Liebe zum Detail das Innere der U-Boote gestaltet und ausgestattet. Die in Silent Hunter IV verwendeten Schiffsmodelle basieren auf gesammelten Dokumenten wie Bauplänen, Skizzen und Fotos. Dieses trägt auch dazu bei, dass Silent Hunter IV eine sehr realistische Simulation ist. Wer es darauf anlegt, kann mit originalgetreuen nautischen Instrumenten navigieren und auch andere Dinge auf die historisch korrekte Art erledigen. Die Spieloberfläche lässt sich aber auch so anpassen, dass alle wichtigen Funktionen mit nur wenigen Tastaturbefehlen oder Mausklicks erledigt werden können. Um einen würdigen Nachfolger ihres Bestsellers Silent Hunter III vom Stapel zu lassen, sollte das rumänische Entwicklerteam die Stärken der Serie mit den erweiterten Möglichkeiten aktueller Computersysteme kombinieren. Das sieht man bereits beim Betreten des U-Bootes, alles ist sehr fein animiert und grafisch aktuell und detailliert umgesetzt.

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Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific
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Michael Loss

 
Michael Loss am 19 Feb 2007 @ 07:30
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