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Steelseries Siberia Neckband: Hardware Test

  Personal Computer 

Der Name ist Programm: Steelseries bietet eine hübsche Ohrentarnung für den sibirischen Winter. Und der Nacken wird auch nicht kalt. Denn dieses Headset ist irgendwie... anders.


Steelseries Siberia Neckband


Preis: EUR 79.99

Steelseries Siberia Neckband Bild

Erst kürzlich haben wir euch die Ikari Laser Mouse von Steelseries vorgestellt. Dabei konnte sich Steelseries schon mal als Hersteller von Spieler-Zubehör behaupten. Mit dem Siberia Neckband legt der Entwickler nach. Mit einem Headset, das eine Spur anders zu handhaben ist, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Denn Neckband steht in diesem Fall für - wörtlich übersetzt - Nackenband. Wer hätte das gedacht. Das Gerät wird also nicht wie allgemein üblich über einen Kopfbügel oben auf das Haupt gesetzt, sondern horizontal ausgerichtet und mit einem Trageriemen auf dem Nacken abgelegt. Wer jetzt glaubt, dass man sich dabei fühlen könnte wie ein Ochse, der vor einen Karren gespannt wird, der irrt: richtig positioniert hat das sogar den einen oder anderen Vorteil. Wenngleich auch ebenso Nachteile.

Steelseries Siberia Neckband Bild

Neckisches Teil

Schön sieht es aus, das Siberia Neckband. Mit schneeweissen, glanzlackierten Kopfhörern und einem schwarzen, gepolstertem Träger für den Nacken. Darauf eingenäht das Steelseries-Logo. Kompakt ist es auch, das moderne Headset. Der Träger spart Platz, da er nicht die Masse eines Kopfbügels haben muss. Das Mikro verschwindet auf Wunsch im linken Kopfhörer, so dass nur noch der weisse Kopf des Mikros aus dem Gerät schaut. Zieht ihr das Mikrofon heraus, lässt es sich über einen von einem transparenten Kunststoffmantel überzogenen, stark biegsamen Träger individuellen Haltepositionen anpassen. Der subjektive Test mit Counterstrike: Source hat gezeigt: Das Mikro bietet eine befriedigende Rauschunterdrückung und gute Aufnahmequalitäten. Patzer hat sich das Gerät in der Hinsicht während einiger Spielabende nie erlaubt.

Steelseries Siberia Neckband Bild

Steelseries Siberia Neckband Bild

Der Umgang mit dem Headset will aber gelernt sein. Da nicht alle Spieler weder die gleiche Kopf- noch Nackenform haben, muss sich auch dieses Gerät irgendwie justieren lassen. Auch wenn die Funktion zunächst eher unscheinbar im Verborgenen liegt. Zieht ihr nämlich beide Kopfhörer horizontal auseinander, wird dadurch auch der Nackenträger in die Länge gezogen - er zieht sich nach dem Loslassen aber auch gleich wieder zur ursprünglich kompakteren Form zusammen. Der Grund liegt auf dem Nacken: Das Headset muss möglichst fest auf den Ohren aufliegen, sonst rutscht es verständlicherweise zu leicht hinab oder neigt dazu, bei Kopfbewegungen den Halt zu verlieren. Steelseries hat es gut gemeint. Aber im praktischen Umgang zeigen sich Schwächen. Denn irgendwie ist rund um die Ohren immer etwas Bewegung im Spiel. Wird der Kopf nach vorn gebeugt oder nach hinten geneigt, sind die Ohrhörer deutlich spürbar. Trotz der guten, weichen Polsterung. Auch ein seitliches Drehen des Kopfs hat immer einige Veränderungen der Sitzposition des Headsets zur Folge. In aller Regel bleiben die Ohrmuscheln zwar stets von den Kopfhörern umschlossen. Den einen oder anderen Spieler könnte eine derartige Beweglichkeit eines Headsets ein wenig stören. Zumal die Hörer auch etwas stramm auf den Ohren aufliegen. Steelseries musste wohl einen Mittelweg zwischen zu sanfter Auflage, und damit haltlosem Sitz, und zu einer strammen Umklammerung finden. Optimal dürfte keine der Möglichkeiten sein. Auch nicht die gewählte.

Steelseries Siberia Neckband
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Thomas Richter

 
Thomas Richter am 03 Apr 2008 @ 11:18
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