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StoneAge 2: Special

  Personal Computer 

StoneAge 2 ist ein asiatisch angehauchtes, kostenloses MMOG, das in einer fiktiven, prähistorischen 2D-Welt spielt. Eine zum Teil drollig anmutende Welt, behaust von Dinosauriern und anderen urzeitlichen Tieren. Ein Pokémon-artiges Spielprinzip, in dem es primär darum geht, möglichst viele und verschiedene Pets zu fangen und zu zähmen. Sebastian Stahr hat sich die offene Beta für euch angeschaut.

In StoneAge 2 befinden wir uns in einer niedlichen 2D-Welt, in der ihr euch für einen von zwölf Höhlenmenschen entscheiden könnt. Ein erstes Grinsen lässt sich bereits hier nicht vermeiden: putzig animierte Manga-Figuren in Trachten, die an alte Flintstones-Zeiten erinnern, winken euch zu. Nachdem ihr euch für einen Charakter entschieden habt, könnt ihr zwischen drei verschiedenen Farbmodellen wählen und ihm einen Gesichtsausdruck verpassen. Dabei lassen sich Mund und Augen in typische Manga-Formen bringen, die zum Teil auch recht ulkig ausgefallen sind. Neben den Äusserlichkeiten lassen sich bestimmte Attribute beliebig einstellen. Leider ist es nicht ersichtlich, für was die einzelnen Attribute wirklich gut sind. So gibt es zum Beispiel die gewohnten Eigenschaften Stärke, Defensive und so weiter, aber auch eine Tabelle mit vier Symbolen, die sich nicht zuordnen lassen. Wahllose Einstellungen sind die Folge. Ihr könnt euch für eine von drei verschiedenen Städten entscheiden: Shefa, Maquina und Halbol. Sie liegen in unterschiedlichen klimatischen Gebieten auf einer Insel verstreut. Ein optionales Tutorial erläutert euch in kleinen Sprechblasen die notwendigsten Dinge. So steht es euch zum Beispiel frei, ob ihr mit den Pfeiltasten oder lieber per Maus steuern möchtet.

Ihr besitzt euer eigenes Haus, einen Den, den ihr beliebig einrichten könnt, um euch den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Je nach eingestellten Attributen erhaltet ihr euer erstes Pet, um das ihr euch kümmern müsst. Und das ist gar nicht so leicht, wie man vielleicht glauben mag. Ihr müsst immer darauf achten, dass euch eure Tierchen wirklich mögen. Dabei steht es euch frei, ob ihr euch direkt in die Wildnis stürzen wollt oder ob ihr es langsam angehen lassen möchtet, indem ihr euch erst mal eine Quest sucht. Hierbei sei bewusst nur von „einer“ Quest gesprochen. Es kann sonst ziemlich schnell zu Verwirrungen kommen, da weder Bestimmungsort der Quest noch der Auftraggeber auf der Karte verzeichnet sind. Wer also ein schlechtes Gedächtnis hat, sollte sich notieren, wo er die Quest erhalten hat, denn sonst wird jede Quest aus zwei Teilen bestehen: “Löse die Quest XY” und “finde deinen Quest-Geber wieder”. Deshalb unser Tipp: Nie mehr als einen Auftrag annehmen.

Des Weiteren lassen sich aktuelle Quests nicht einblenden. Ihr müsst diese jedes Mal aus dem Optionsmenü abrufen. Ebenso sind die Beschreibungen der Aufgaben sehr ungenau und lassen sich nur begrenzt wieder aufrufen; explizite Aussagen, wohin man sich genau begeben soll, gibt es nicht. Da man über keine portable Weltkarte verfügt, ist das auch so gut wie unmöglich. Auffällig ist hierbei auch die schlechte Übersetzung und die Tatsache, dass einfach zu viel Text mit zu wenig Inhalt auf den Spieler losgelassen wird. Wir empfehlen an dieser Stelle, dass man mit seinem Gefährten einfach loszieht und trainiert.

StoneAge 2
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Daniel Boll


 
Daniel Boll am 01 Feb 2009 @ 14:53
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