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Stronghold 2: Interview mit Simon Bradbury

  Personal Computer 

Die Firefly Studios landeten im Jahr 2001 einen echten Überraschungshit mit ihrer Burgen-Aufbau-Simulation Stronghold. Intuitives Gameplay, gepaart mit leicht verständlichen Warenwirtschaftskreisläufen und nicht zu stark fordernden Echtzeitschlachten konnten viele Spieler dazu bewegen, sich als Burgherr zu versuchen. Vier Jahre danach wurden wir auf die Burg Satzvey im Rheinland geladen, um uns den Nachfolger anzuschauen und die Klinge mit feindlich gesonnenen Schergen zu kreuzen. Ein Event, das wir so schnell nicht vergessen werden...



Alles begann so friedlich. Publisher Take 2 und die Medienagentur Between Us! begrüssten uns herzlich, am Burgteich war ein mittelalterliches Turnier bereits in vollem Gange und die Sonne liess die schön anzuschauende Burg in vollem Glanz erstrahlen. Holde Jungfern umgarnten uns und edle Rittersleute trugen ihre eisernen Rüstungen und Waffen mit Stolz. Dummerweise wurde die Burg Satzvey von bösartigen Schergen bedroht. Kurzerhand wurden sieben tapfere Recken aus der angereisten Medienschar zum Dienste an der Waffe verpflichtet, um mutig dem Feind gegenüberzutreten. Geradezu unvermeidlich, dass auch wir an der blutigen Metzelei beteiligt waren.

Stronghold 2 Bild

Nachdem wir so tapfer unsere Burg verteidigt hatten, belohnte uns der Burgherr mit kühlen Getränken, einer Brotzeit und einer Vorführung mit seiner Laterna magica. Endlich war es also soweit, die Firefly Studios präsentierten uns ihr kurz vor der Veröffentlichung stehendes Werk: Stronghold 2! Simon Bradbury erläuterte uns, warum sie mit Recht stolz auf ihr Produkt seien können, auf welche Neuerungen wir uns freuen dürfen und wie die Entwickler auch die Fans des ersten Teils erneut überzeugen wollen.

Endliche räumliche Tiefe!

Gleich zu Beginn der Präsentation zeigt uns Simon Bradbury, welche Vorzüge die neue 3D-Engine des Spiels zu bieten hat. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Landschaft trotz einiger Hügel stets flach und ohne jegliche Tiefe präsentiert hat. Die ersten sichtbaren Gebäude wirken gleich gänzlich anders als im Vorgänger, wenngleich der eigentliche Stil des Spiels sofort erkennbar ist. Man hat das Rad optisch nicht neu erfunden, es jedoch um viele Facetten bereichert. Simon ergänzt: "Es war stets unsere Intention, unserer Burgen-Simulation mehr räumliche Tiefe zu verpassen. Mit der neuen Grafik-Engine hatten wir jetzt die Gelegenheit dazu." Da hat er wahrlich Recht behalten, denn insbesondere die Burgen sehen jetzt dank räumlicher Tiefe, Beleuchtungsoptionen und dem enormen Detailreichtum mehr als beeindruckend aus. Tetzt wirken die Grössenverhältnisse zwischen Gebäuden, Menschen und Tieren endlich auch stimmig, womit die gesamte Spielatmosphäre zusätzliche Pluspunkte verbuchen kann.

Stronghold 2 Bild

Simon erläutert, dass einige Ideen von Firefly im Vorgänger nicht umgesetzt werden konnten, zum Teil aus zeitlichen Gründen und zum andere auch bedingt durch die seinerzeit verwendete 2D-Engine. Mit Zufriedenheit erzählt er uns, dass die Wünsche der Fans sehr ernst genommen wurden. "Wir wollten funktionierende Gameplay-Elemente, die bei den Spielern gut ankamen, nicht hinauswerfen. Wir haben festgestellt, dass es vielen Gamern grosse Freude bereitet, wenn sie den in der Burg lebenden Leuten beim täglichen Leben und Arbeiten zuschauen können. Also haben wir es im Spiel gelassen, ja zum Teil sogar ausgebaut."Kein Wunder also, dass sich das Team dazu entschloss, erneut zwei unterschiedliche Kampagnen in das Spiel zu bringen. Doch im Gegensatz zum Vorgänger ist die Kampagne des Friedens nun deutlich ausführlicher und dient nicht nur zur Vorbereitung auf die Kampagne des Krieges. Das wird Aufbaufans freuen, die eher wirtschaftlich gefordert werden möchten, ohne immer nur den Spielmodus Freies Bauen nutzen zu müssen. Weiterhin fiel den Entwicklern auf, dass die meisten Spieler ihre ausgebauten Burgen sehr mochten und sie nur ungern für eine neue Burg verliessen. Folglich lässt uns Firefly nun öfter an bereits ausgebaute Schauplätze zurückkehren, um uns neuen Herausforderungen in bekanntem Gebiet zu unterziehen.

Stronghold 2
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Markus Grunow

 
Markus Grunow am 08 Apr 2005 @ 20:05
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