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Sudden Strike II: Interview mit Thorsten Feld

  Personal Computer 

Das Echtzeit-Strategie-Spiel

Sudden Strike

hat wahrlich sofort eingeschlagen und viele Fans für sich gewinnen können. Da die Hersteller viele Ideen nicht mehr einbauen konnten, sowie das grosse Echo der Zocker waren Grund genug einen Nachfolger zu produzieren. Wir zogen Thorsten Feld dem Producer bei CDV Software vors Mikro und drückten die letzten Details heraus.



GBase:

Bitte stellen Sie sich kurz vor, wer Sie sind und welche Position Sie bei der Entwicklung von Sudden Strike II besetzen.

Thorsten Feld:

Sudden Strike II Bild
Mein Name ist Thorsten Feld, ich bin bei der CDV Software Entert.AG Producer für Sudden Strike II. In dieser Funktion bin ich das Bindeglied zwischen dem russischen Entwickler Fireglow und CDV als Publisher. Derzeit ist meine Arbeit nahezu komplett auf den Release fokussiert. Hier unterstütze ich sämtliche Abteilungen und den Developer, damit wir im Mai tatsächlich starten können.

GBase:

Was hat Sie derart überzeugt am Vorgänger, dass der Nachfolger kommen musste?

Thorsten Feld:

Alleine schon die gelungene Mischung zwischen der leichten Zugänglichkeit eines Echtzeitstrategie-Spieles und dem Tiefgang eines rundenbasierenden Strategiespieles waren es wert, einen zweiten Teil zu Sudden Strike in Angriff zu nehmen. Und natürlich wollte Fireglow noch Features umsetzen, die in Sudden Strike und Sudden Strike Forever noch nicht möglich waren.

Aber restlos überzeugt haben uns die vielen Spieler weltweit, die einen zweiten Teil zu Sudden Strike forderten, zahllose Vorschläge machten und immer wieder nachfragten.

Sudden Strike II Bild

GBase:

Was haben Sie sich vorgenommen um SuSt 2 noch besser zu machen? Welche Veränderungen können wir erwarten? Rein äusserlich sieht das Spiel ja ziemlich gleich aus.

Thorsten Feld:

Es stimmt, dass auf den ersten Blick Sudden Strike II seinem Vorgänger sehr ähnlich sieht, aber die Veränderungen liegen im Detail und sind reichlich:

Zuerst einmal wird es verschiedene Wettereffekte geben, wie z.B. Regen und Nebel, diese wirken sich auf die Sichtweite der einzelnen Einheiten aus. Da einige Missionen im Pazifik spielen, gibt es auch dementsprechend ein ganz neues Grafikset, dass im Editor ebenfalls enthalten ist und benutzt werden kann.

Fireglow hat das Schadensmodel der Einheiten komplett überarbeitet, so dass es jetzt viel realistischer ist und der Unterschied zwischen einzelnen Einheiten viel klarer hervortritt. Um ein Beispiel zu nennen: beliebig viele Sherman Panzer sind machtlos gegen einen Königtiger.

Ausserdem gib es neue Einheiten-Befehle, z.B. kann sich Infanterie hinlegen und damit schlechter vom Gegner getroffen werden oder Panzer können frei zwischen Marsch- und Kampfmodus wechseln, der sich auf die Sichtweite des Panzers auswirkt. Nicht zu vergessen die über 50 neue Einheiten, unter anderem auch Schiffe, Flugzeuge und Züge, die kontrolliert werden können. Und mit den Japanern wird es eine komplett neue Nation geben.

Also ich denke es wird mehr als genug Veränderungen gegenüber Sudden Strike geben.

Sudden Strike II Bild

GBase:

Der Schwierigkeitsgrad in SuSt 1 und dem Add-on waren recht hoch, obwohl es mit dem Add-on noch die Auswahl "leicht" gab. Was wurde in dieser Richtung getan? Können Amateure die Maps auch in weniger als 20 h schaffen, ohne vorher zu kollabieren?

Thorsten Feld:

In Sudden Strike II wird es vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geben und zumindest der leichteste Schwierigkeitsgrad dürfte auch Gelegenheitsspieler nicht vor zu grosse Schwierigkeiten stellen. Profis brauchen aber keine Angst zu haben, auch sie werden so richtig gefordert werden und mit Sudden Strike II eine Menge Spass haben. Da bin ich mir ganz sicher. Versprochen.

Sudden Strike II
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Admin

 
Admin am 31 Mrz 2005 @ 14:34
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