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Tactical Intervention: Test Special

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Einer der Counter-Strike-Erfinder will jetzt mit Tactical Intervention dem Genre der Taktik-Mehrspieler-Shooter zu etwas frischen Wind verhelfen. Wir verraten euch im Rahmen unseres ausführlichen Specials, ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt ist oder nicht.

Auf den Spuren von Counter-Strike

Der Name Minh Lee hat bei den Fans von Online- und Taktik-Shootern einen nicht von der Hand zu weisenden Bekanntheitsgrad. Immerhin gilt Lee gemeinsam mit Jess Cliffe als der Schöpfer von Counter-Strike, das bis heute extrem populär ist und als Vorreiter einer ganzen Generation von Shooter-Episoden gilt. Wenn also dieser Mann ein neues Spiel ankündigt, das zudem die Stärken von Counter-Strike mit neuen Ideen verbinden soll, dann herrscht natürlich eine gewisse euphorische Unruhe bei den Fans. Vor allem, da es sich dabei auch noch um einen Free-to-Play-Shooter handelt, der demnach - zumindest im Kern - kostenlos ist. Das Ergebnis trägt den Namen Tactical Intervention und ist am 12. September 2013 offiziell gestartet. Wir haben uns vor kurzem in die offene Betaphase gestürzt und dem Shooter auf den Zahn gefühlt.

Tactical Intervention Bild
Auf den ersten Blick wirkt Tactical Intervention tatsächlich wie eine Art kleiner Bruder von Counter-Strike, dem man die Verwandtschaft nicht absprechen kann. Auch hier treten zwei Teams gegeneinander an - Terroristen und Anti-Terror-Einheit. Es geht ebenfalls darum, vorgegebene Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel die Befreiung respektive die Verteidigung von Geiseln. Im Gegensatz zu vielen anderen Shootern gibt es keinen Respawn von Spielern; sobald einer das Zeitliche segnet, ist er raus aus dem Geschehen. Sich automatisch regenerierende Lebensbalken gibt es ebenfalls nicht, und überhaupt halten die Protagonisten nicht allzu viel aus. Schon alleine deswegen ist ein taktisches Vorgehen von Vorteil. Klingt alles sehr vertraut, nicht wahr? Und doch ist Tactical Intervention anders.

Das liegt bereits an der Art, wie sich die Charaktere ausrüsten. Ihr erstellt euch vor Spielbeginn einen Charakter und rüstet diesen aus - und nicht etwa vor jeder Runde. Neue Waffen oder Ausrüstungsgegenstände sowie Goodies (zum Beispiel ein Hund, der euch zur Seite steht) kauft ihr ihm Shop für Ingame-Währung. Letztere verdient ihr durch Erfolge in den Partien - oder kauft sie euch alternativ gegen Zahlung von echtem Geld. Hier macht sich auch schon der erste Haken von Tactical Intervention bemerkbar. Klar, es handelt sich um ein Free-to-Play-Spiel, bei dem die Entwickler eben mithilfe des Shops an Geld kommen wollen. Angeblich soll beim Kauf der dort angebotenen Gegenstände kein allzu grosser Vorteil entstehen. Abschliessend beurteilen können wir das momentan allerdings noch nicht, da hier der Langzeittest fehlt. Fakt ist jedoch, dass ein leicht ungutes Gefühl bleibt.

Tactical Intervention
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Andre Linken

 
Andre Linken am 09 Mai 2014 @ 14:18
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