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The Hunter 2012: Special

  Personal Computer 

Jagdsimulationen sind beinahe so alt wie der PC selbst. Doch nicht selten kränkelt dieses Genre entweder am oftmals nicht vorhandenen Anspruch oder an einer eher unterdurchschnittlichen Grafik. Mit The Hunter schickt sich nun Entwickler Expansive Worlds an, die Jagdsimulationen auf dem Computer zu revolutionieren. Kernstück des Spiels ist dabei die technische Zusammenarbeit mit dem Just Cause 2-Entwickler Avalanche Studios, so dass The Hunter zumindest optisch ein echter Leckerbissen ist. Ob auch der Rest überzeugen kann? Das verrät unser Special.

Das erste MMO ohne Mitspieler

The Hunter gibt es schon eine ganze Weile. Es wird nun aber auch unter dem Titel The Hunter 2012 im regulären Handel verkauft. Die Box-Version beinhaltet dabei gleich eine sechsmonatige Mitgliedschaft, denn im eigentlichen Sinne handelt es sich bei dieser Jagdsimulation um ein waschechtes Free-2-Play-MMO. Der Login sowie die Verwaltung eures Jagdprofils erfolgt jeweils ausschliesslich über die eigens gestaltete Website. Dort bekommt ihr alle möglichen Social-Media-Aktivitäten gebündelt angezeigt. Wer also einen kapitalen Hirsch erlegt, der kann gleich vor seinen Mitjägern ordentlich angeben. Im Spiel selbst geht ihr jedoch immer euren eigenen Weg und erkundet die augenscheinlich unberührte Natur auf eigene Faust.

The Hunter 2012 Bild
Ein kurzes Tutorial erklärt die grundlegenden Jagdtaktiken, und schon nach wenigen Minuten werdet ihr in die Freiheit entlassen. Die Ladenversion des Spiels spendiert euch bereits einen vollen Rucksack. So könnt ihr vom Beginn an diverse Langwaffen, Lockmittel und sonstige Utensilien für euren Ausflug in die grüne Natur einpacken. Ansonsten stehen in einem eigenen Shop weitere Waffenarten, Munition und Ausrüstungsteile zum Kauf gegen Echtgeld bereit. Habt ihr beispielsweise ein gutes Jagdgebiet in den weitläufigen Revieren erreicht und wollt am Ende eines Tages nicht zur Jagdhütte zurückkehren, benötigt ihr beispielsweise ein Zelt. Mit einem Geruchsvertilger könnt ihr des Weiteren euren eigenen Schweissgeruch dezent vor dem Wild verbergen.

"Hier mache ich Urlaub!"

In The Hunter könnt ihr zur Zeit acht Jagdreviere frei begehen. Zwar basiert die Landschaft nicht auf realen Gegebenheiten, dennoch haben die Entwickler versucht, die nordamerikanischen Wälder möglichst echt wirken zu lassen, auch wenn stets nur auf einer Insel gejagt wird. Die zum Einsatz kommende Grafik-Engine sticht selbst Crysis aus und bringt sogar potente Rechner mit maximalen Details gehörig ins Schwitzen. Unterschiedliche Tageszeiten und eine sehr abwechslungsreiche Natur mit Nadel- und Laubholz, gerodeten Gebieten oder ausufernden Blumenwiesen laden zum Verweilen ein. Gejagt wird dabei von Hochsitzen aus - oder ihr pirscht euch langsam und mit Bedacht an das Wild heran.

Auf dem Speiseplan stehen insgesamt zehn verschiedene Tierarten, die allerdings hauptsächlich auf dem amerikanischen Kontinent anzutreffen sind. Lediglich das Wildschwein oder der Fasan ist auch in diesen hiesigen Wäldern beheimatet. Der Schwarzbär, der Weisswedelhirsch oder das Roosevelt-Wapiti kommt allerdings hierzulande eher selten auf den Mittagstisch. Nichtsdestoweniger legen die Entwickler viel Wert auf eine realistische Jagdsimulation. Wer mit einer falschen Waffe oder gar einem falschen Kaliber ein Tier erlegt, bekommt schnell einen Rüffel per Textnachricht in sein virtuelles Postfach gelegt. Eine übersichtliche Tabelle, welches Tier mit welcher Munition erlegt werden darf, findet sich aber glücklicherweise in gedruckter Form im Handbuch wieder.

The Hunter 2012
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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 18 Okt 2011 @ 05:54
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