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The Moment of Silence: Interview mit Christopher Kellner

  Personal Computer 

The Moment of Silence heisst das neue Adventure aus dem Hause dtp. Christopher Kellner stand uns Rede und Antwort in unserem Interview. Herausgekommen sind interessante Fakten zur Story, der verwendeten Engine, sowie über den Release-Termin.



GBase:

Hallo Christopher! Bitte stell dich zunächst einmal unseren Lesern vor und beschreibe uns kurz deine Funktion bei der Entwicklung von The Moment of Silence!

CK: An der Entwicklung bin ich nicht direkt beteiligt, aber an der Vermarktung des Spieles. Ich bin für die gesamte Pressearbeit zuständig und arbeite deshalb sehr eng mit den Entwicklern von House of Tales zusammen.

GBase:

Was kannst du uns über die Story schon verraten?

CK: TMOS spielt im Jahre 2044 in New York. Die Welt hat sich weiterentwickelt, aber in einem uns durchaus nachvollziehbarem Ausmaß. Die Staaten der Erde sind unter einer Weltregierung vereinigt und in den Metropolen geht - wie ehedem - alles seinen gewohnten Gang. Verrückte Gurus predigen den Weltuntergang, Yuppies in gläsernen Hochhäusern entwerfen Werbestrategien, Gangs und Prostituierte lungern in den Abrissvierteln, Terroristen werfen Bomben und Greise spinnen Verschwörungstheorien.
Den frustrierten Kommunikations-Designer Peter Wright kümmert es wenig, denn seine Frau und sein Sohn sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Seitdem lebt er isoliert, zurückgezogen und ohne echtes Ziel in den Tag hinein. Dies ändert sich schlagartig, als eines Tages ein Sondereinsatzkommando der Polizei die Wohnung seiner Nachbarfamilie stürmt und den Familienvater, einen Online-Journalisten, ohne Angabe von Gründen verhaftet. Peter beginnt sich für den Vorfall zu interessieren- und macht erstaunliche, zugleich aber beängstigende Entdeckungen.


The Moment of Silence Bild

GBase:

Wie lange braucht man ungefähr, um wirklich alles im Spiel zu erkunden und um das Ende zu erreichen?

CK: TMOS ist sehr umfangreich. Rund 30 Stunden werden normale Spieler schon brauchen.

GBase:

Verläuft die Storyline linear oder kann sich der Spieler seinen eigenen Weg durch das Spiel schlagen?

CK: Die Story verläuft wie bei jedem Adventure linear, es gibt aber verschiedene, deutlich unterschiedliche Enden. Welches der Spieler zu sehen bekommt, hängt von seinen Entscheidungen an bestimmten Stellen des Spiels ab.

The Moment of Silence Bild

GBase:

Die ersten Screenshots sehen ja schon recht gut aus, benutzt The Moment of Silence die gleiche Engine wie Das Geheimnis der Druiden?

CK: Nein, die Engine wurde neu entwickelt und ist eine Art 2,5 D-Engine. D.h. die Charaktere sind in 3D, die Hintergründe 2D, allerdings mit verschiedenen Ebenen, so dass ein Gefühl von Raumtiefe entsteht. Der Spieler kann Peter also nicht nur von links nach rechts, sondern auch in die Tiefe laufen lassen. Dabei gibt es aufwändige Echtzeiteffekte, wie Spiegelungen auf Marmorboden oder in Glaswänden oder die korrekte Darstellung von Peter, wenn er hinter einem Springbrunnen vorbeigeht. Die Steuerung ist übrigens Point & Click, also keine Sorge. Auf die Spieler warten auch keine nervigen Action-Einlagen. Die braucht in einem Adventure kein Mensch. Die Action wird eher über die rund 30 Minuten Cutscenes im Spiel transportiert, die von The Light Works gemacht wurden, die sich auch schon bei Spellforce verewigt haben.

The Moment of Silence
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Admin am 02 Mrz 2005 @ 15:29
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