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Tomb Raider - Angel of Darkness: Reportage

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Hamburg ist sicherlich einer der wenigen Orte in Deutschland, der dem Begriff "Weltstadt" nahe kommt - also auch genau der richtige Ort für die Präsentation von

Tomb Raider: The Angel of Darkness

von Eidos (deren Firmensitz rein zufällig auch in der Hansestadt liegt), steht die Serie doch für Abenteuer in der ganzen Welt.



Location

Schon auf dem Weg zum Veranstaltungsort, vorbei an den grossen Hafenbereichen, weht einem ein Flair von Ferne entgegen; am Ort der Handlung angekommen, wird er noch versärkt. Ein Rudel aufgebrachter Gendarmen sichert das Gelände ab, anscheinend auf der Suche nach Lara. Dabei wird nicht nur wild gestikuliert, sondern auch per Megaphon auf französisch zur Eile aufgefordert, dem nachkommend geht es auch gleich in ein mehrstöckiges Gebäude, das sich als intakter Bukner herausstellen sollte.

Gleich am Eingang bekommt jeder Besucher eine kleine Taschenlampe ausgehändigt, was auch bitter nötig ist, denn Lichtquellen sind in dem fensterlosen Gebäude nur spärlich gesät. Viele Kerzen, funzelige Lampen und per Projektor an die Wände geworfene Bilder sorgen für eine diffuse Beleuchtung; ein chaotischer Schreibtisch, Sofas und Sessel sollen den Hauch eines Arbeitszimmers aufkommen lassen.

Tomb Raider - Angel of Darkness Bild

Das Spiel

Das Arbeitszimmers von "Von Croy", dem ehemaligen Mentors Lara Crofts. Wir befinden uns also quasi mitten in der Handlung des neusten Teils der Tomb-Raider-Serie: In Paris. Lara folgt einem Hilferuf ihres Mentors, doch es kommt zu einem Streit; wenig später ist Von Croy tot, Lara die Hauptverdächtige, auf der Flucht und der Suche nach den wahren Tätern. Diese Suche wird sie in Paris und Prag auf die Spur eines alten Alchemisten-Bundes führen, der (natürlich) mittels Dämonen die Weltherrschaft anstrebt. Dabei ist sie aber nicht auf sich allein gestellt, sondern darf auf die Hilfe (und noch mehr?) von Kurtis, der Lara aus verschiedenen Gründen unterstützt, zählen.

Soviel vorerst zur Handlung, die sich übrigens nicht nur auf Tomb Raider: The Angel of Darkness, sondern auch noch auf zwei weitere, kommende Spiele erstrecken wird. Viel gefragter waren in Hamburg natürlich die Spielengine und das Gameplay. Jeremy Heath Smith vom Entwicklerteam Core Design war extra dazu angereist, der Presse das Spiel zu präsentieren. Viel aussagekräftiger war jedoch das an den Anschluss der Präsentation mögliche Probespielen des Titels an einer der zahlreichen PlayStation2-Konsolen (die PC-Version glänzte nur durch Abwesenheit). Hierbei zeigte sich, dass sich gegenüber den Vorgängern doch einiges getan hat. Zuerst einmal zur Grafik: Während sich das Repertoire der Animation erheblich vergrössert hat und die Bewegungen wunderbar weich vonstatten gehen und Licht- und Nebeleffekte die Levels nicht nur verschönern, sondern sich auch auf das Gameplay auswirken, wirkt die Grafik nichtsdestotrotz teilweise etwas detailarm.

Tomb Raider - Angel of Darkness Bild

Viel gravierender sind jedoch die Änderungen im Gameplay. Weniger Action und mehr geschicktes Vorgehen ist hier gefragt. Viel Zeit verbringt man damit, den Gegnern auszuweichen; hierzu kann man beispielsweise an Wänden entlangschleichen und um Ecken spähen. Aber natürlich gibt es auch wieder zahlreiche Nahkämpfe und Feuergefechte, sowie Sprung- und Klettereinlagen. Hierbei ist ein Erfahrungssystem neu implementiert worden: Ähnlich wie in einem Rollenspiel verändern sich die körperlichen Attribute von Lara. Verweigert sie eine Kletterpartie im ersten Anlauf noch mit der Aussage, sie sei zu schwach, geht es kurze Zeit später, nachdem man "als Training" eine Tür aufgebrochen und Lara sich danach "stärker fühlt", richtig rund. Neben der Stärke gibt es noch weitere, zu steigernde Fähigkeiten wie Sprungkraft und Reaktionsgeschwindigkeit.

Ebenfalls neu: Der Spieler kann Feinde nicht nur umgehen oder verprügeln, ab sofort darf man auch mit ihnen reden, wobei sich je nach Gesprächsrichtung der Spielverlauf ändern soll. Weiterhin steht ein Level lang mit Kurtis Trent ein neu spielbarer Charakter zur Verfügung, der sich durch eigene Moves und einer speziellen Waffe auch spielerisch von Lara unterscheiden soll.

Tomb Raider - Angel of Darkness Bild

Fazit

Eine stimmungsvolle Location, viele bekannte Gesichter, sehr gutes Essen und eine Präsentation direkt vom Entwickler, da kann man eigentlich nicht meckern. Schade nur, dass zum Probespielen keine PC-Version zur Verfügung stand und man auf den PlayStation2-Konsolen nicht speichern konnte, was ein längeres Testen leider unmöglich machte. Nichtsdestotrotz scheint Tomb Raider: The Angel of Darkness der Serie die längst fälligen Erneuerungen zu spendieren und ein Gameplay ähnlich wie das von Metal Gear Solid zu etablieren.

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    Admin

     
    Admin am 31 Mrz 2005 @ 11:21
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