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TrackIR 4 Pro: Special

  Personal Computer 

Bereits im letzten Jahr hatten wir die Gelegenheit, den TrackIR 3 Pro von Natural Point zu testen. Das Gerät überzeugte uns durch das wesentlich verstärkte Spielerlebnis und seine sehr gute Verarbeitung. Mittlerweile flatterte die neueste Version des Geräts ins Haus und unser Simulationsexperte hatte bereits ein wenig Sabber am Kinn, als er die Verpackung öffnete. Ein gutes Zeichen?

Die Technologie erscheint auf den ersten Blick so simpel und ist doch so genial durchdacht: Basierend auf einem Headtracker werden die Bewegungen eures Kopfes in Echtzeit mit 80 bis 120 Frames per Second (FPS) digitalisiert. Mit leichten Kopfbewegungen könnt ihr nun ein völlig neues Spielerlebnis erfahren. Nehmen wir als Beispiel ein klassisches Rennspiel. Bei einem Duell mit einem Konkurrenten müsst ihr eine spezielle Taste oder den Coolie-Hat eures Gamepads bemühen, um kurzzeitig zur Seite blicken zu können. Blitzartig dreht sich eure Perspektive um eine bestimmte Gradzahl und ihr könnt jetzt euren Gegner seitlich fahren sehen.

Doch es geht auch wesentlich einfacher und komfortabler, denn der TrackIR 4 Pro ermöglicht euch durch leichte Kopfbewegungen völlig freie Umsicht, sofern es vom Spiel unterstützt wird! Ein gänzlich anderes und sehr viel intensiveres Fahrerlebnis wird somit ermöglicht, zumal ihr wie bei einem echten Fahrzeug nun auch in Kurven hineinsehen könnt. Die starren Perspektiven vergangener Zeiten sind also passé und muten geradezu altertümlich an!

TrackIR 4 Pro Bild

Doch nicht nur in Simulationen wie Renn- oder Flugspielen kann die Hardware effizient genutzt werden. Sobald ein Spiel die freie Mausumsicht ermöglicht, könnt ihr die alternative Steuerungsmethode des TrackIR nutzen. Bewegt ihr euren Kopf, verändert ihr nun auch die Sicht im Spiel. Dies ist anfänglich noch etwas gewöhnungsbedürftig, da ihr mit den Augen nach wie vor geradeaus auf den Bildschirm blickt, während eure angedeutete Kopfbewegung wesentlich verstärkt im Spiel umgesetzt wird. Gerade in Flugsimulationen stellt sich da bei manchem Spieler zu Beginn ein wenig Übelkeit ein, die typische Seekrankheit. Doch nach kurzer Eingewöhnungsphase hat man auch in der Luft gänzlich neue Erfahrungen in Dogfights und bei aufregenden Flugmanövern.

TrackIR 4 Pro
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Markus Grunow

 
Markus Grunow am 04 Feb 2006 @ 15:05
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