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TrackIR3 Pro: Special

  Personal Computer 

Seit der Erfindung des Joystick und der Maus haben sich die Eingabegeräte für den Computer immer weiter entwickelt, mit dem Ziel, dem Menschen die bestmögliche Interaktion mit der Hard- und der Software zu erlauben. Vor allem im Zeitalter der 3D-Spiele hat dieser Bereich enorm an Bedeutung gewonnen, denn die Bewegung im dreidimensionalen Raum erfordert eine gute Orientierung. Der

TrackIR

, Sprössling der amerikanischen Firma NaturalPoint, soll die Steuerung von Spielen wie Flug- oder Fahrsimulationen revolutionieren. Wir haben dem kleinen Gerät auf den Zahn gefühlt und präsentieren euch nun die Ergebnisse unserer Recherche.



Idee und Funktionsweise

Virtual Reality dürfte der Traum eines jeden Computerspielers sein. Spätestens seit Star Trek würde wohl jeder gerne einmal in einem Holodeck herumtollen. Die Technik ist zwar noch meilenweit davon entfernt, ein solches Erlebnis bieten zu können, doch erste Gehversuche haben gezeigt, dass eine virtuelle Realität mit gewissen Einschränkungen erzeugt werden kann, so dass der Spieler das Gefühl hat, sich in einer künstlichen dreidimensionalen Welt zu bewegen. Leider sind die dazu nötigen Geräte für den Durchschnittsspieler nicht erschwinglich und deshalb sitzen wir alle noch immer vor einem Bildschirm, der uns ein zweidimensionales Bild einer dreidimensionalen Spielwelt zeigt. Die Steuerung einer Spielfigur, eines Fahr- oder Flugzeuges in einem 3D-Spiel ist ebenfalls nicht immer trivial. Vor allem moderne Flugsimulationen stellen den Spieler vor die nicht ganz einfache Aufgabe, mehrere verschiedene Aktionen gleichzeitig ausführen zu müssen. Eine Hand ist für die Funktionen auf der Tastatur zuständig, während die andere den Steuerknüppel bedient und daneben noch mit der Maus die Sicht aus dem Cockpit steuert. Das hat dann oft zur Folge, dass man entweder den Gegner aus dem Sichtfeld verliert oder aber mit der Maschine in ein Hindernis fliegt.

TrackIR3 Pro Bild

Der

TrackIR

soll die Steuerung vereinfachen und dazu dem Spieler das Gefühl vermitteln, mittendrin statt nur dabei zu sein. Wir wollten herausfinden, ob das Gerät hält, was es verspricht, und haben das neuste Modell der Reihe, den

TrackIR3 Pro

getestet. Es handelt sich dabei um eine kleine Infrarotkamera mit einem eingebauten Sender. Die Strahlen, welche vom Sender ausgehen, werden von einer reflektierenden Oberfläche zurückgeworfen und von der Kamera aufgezeichnet. Diese registriert jede kleinste Bewegung des Reflektors und setzt sie um in die Bewegung des Mauszeigers auf dem Bildschirm. Ursprünglich wurde diese Technik unter dem Namen SmartNAV entwickelt, um Behinderten die Arbeit am Computer zu erleichtern. Menschen, welche die Maus nicht mit der Hand bewegen können, sollten so die Möglichkeit erhalten, diese mit Bewegungen des Kopfes zu bedienen. Rasch erkannten die Erfinder, dass diese Technik auch für Computerspiele nutzbar ist, bauten daraufhin eine neue Variante des Gerätes und nannten es TrackIR. Das Funktionsprinzip ist immer noch dasselbe und man kann den TrackIR auch dazu verwenden, um die Maus am Bildschirm zu steuern. Was anfänglich noch witzig ist, stellt sich aber schon bald als eher umständlich und ermüdend heraus, vermutlich sind wir einfach zu sehr an die gute alte Maus gewöhnt. In Spielen aber, welche die Mouse-Look-Funktion unterstützen, also die Steuerung der Ansicht mit der Maus, ist der TrackIR ein sehr nützliches Eingabegerät, das dem Spieler das Gefühl, ein Teil des Spielgeschehens zu sein, ein ganzes Stück näher bringt. Vornehmlich Flug- oder Fahrsimulationen profitieren von diesem Effekt, doch die Anwendungsbereiche des Gerätes sind damit sicherlich noch nicht ausgeschöpft. In Zukunft werden wohl auch Shooter und andere Spiele diese Technologie unterstützen.

TrackIR3 Pro
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Admin am 04 Apr 2005 @ 15:52
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